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Verliert der Griechenland-Tourismus durch die Kreditspritze?: Etelä Saimaa


   


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Finnen skeptisch und ablehnend gegenüber Griechenlandkredit


Auch wenn das Verhältnis der Finnen zu ihren Politikern vor allem durch den Wahlfinanzierungsskandal von Misstrauen geprägt ist, wenn es um Skepsis gegenüber dem Hilfskredit für Griechenland oder seine Ablehnung geht, sind sich zahlreiche Politiker von links bis rechts mit der Bevölkerung einig.

Finnland hat vom Beitritt zur Euro-Union profitiert, die Wirtschaft konnte sich stabilisieren, die Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise wurden durch die Mitgliedschaft in der Währungsgemeinschaft gemildert.
Den Finnen ist aber auch bewusst, dass die Stabilität des Euro Disziplin von jedem einzelnen Land erfordert und sie haben wenig Verständnis für die Schummeleien der Griechen.

In der Tageszeitung Etelä Saimaa kommentiert Pekka Lakka diesen Umstand wie folgt:
"Nach den Vappu-Feiern wieder zu Kräften kommend, überlegt der Finne womit Griechenland gerade seinen 300 er verdient hat. Finnlands 1,5 Milliarden machen pro Kopf 300 Euro aus.
Der Tourismus stellt in Griechenland ein Fünftel des Nationaleinkommens.
Wenn Griechenland seine Wirtschaft nicht in den Griff bekommt, könnten viele Touristen mit den Füssen abstimmen. In ein Land, das sich als Betrüger erwiesen hat, wollen sie nicht gehen.
Auf der Welt gibt es genügend Alternativen, auch ehrliche."

(04.05.2010, 14.15 Uhr)


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