Finnland-Zitate
Finnland-Zitat von Autoren mit H
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Finnland-Zitate
- Die Mücken umkreisten sie und bildeten gleichsam einen grauen Flor, zogen wie ein Trauerschleier hinter ihnen her.
Doch das scharf riechende Kienöl schützte sie im allgemeinen vor Mückenstichen. Wieviel dieser grauen, hartnäckigen Wesen mochte es in den Wäldern und Sümpfen geben!
Und wie erbärmlich ihr Leben war!
Für die meisten blieb so ein Blutstropfen nur ein Traum... Trotzdem hatten sie es eilig, liessen nicht ab, lebten ihr kurzes Leben ungestüm und tapfer.
Haanpää, Pentti
- Diese in das eigentümliche Licht der Mitternachtssonne getauchte Landschaft liess die Männer verstummen, nahm ihnen die Worte. Erhaben und geheimnisvoll kam ihnen alles vor wie einst in der Kindheit, wenn sie ein hohes Kirchengewölbe betraten.
Und dunkle, nebelhafte Erinnerungen an eine andere Welt, an ein anderes Leben wurden in ihnen wach.
Alles verlor für einen Augenblick sein Mass.
Haanpää, Pentti
- Der Winter in den Fjälls war frostklirrend, grausam und starr. Er kam Pate Teikka wie eine leere Ewigkeit vor. Finsternis.
Ein paar Stunden nur fahles Dämmerlicht, wie eine Ahnung, eine dunkle Erinnerung an die Vergangenheit, als es noch Tage und Nächte gegeben hatte.
Selbst der Wind war verschwunden, schlief erschöpft irgendwo am Fusse des Berges.
Das einzige Zeichen von Bewegung, von Leben waren die Schneeflocken.
Haanpää, Pentti