Finnland-Zitate von Autoren mit H
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Finnland-Zitate
- Die Mücken umkreisten sie und bildeten gleichsam einen grauen Flor, zogen wie ein Trauerschleier hinter ihnen her.
Doch das scharf riechende Kienöl schützte sie im allgemeinen vor Mückenstichen. Wieviel dieser grauen, hartnäckigen Wesen mochte es in den Wäldern und Sümpfen geben!
Und wie erbärmlich ihr Leben war!
Für die meisten blieb so ein Blutstropfen nur ein Traum... Trotzdem hatten sie es eilig, ließen nicht ab, lebten ihr kurzes Leben ungestüm und tapfer.
Haanpää, Pentti
- Diese in das eigentümliche Licht der Mitternachtssonne getauchte Landschaft ließ die Männer verstummen, nahm ihnen die Worte. Erhaben und geheimnisvoll kam ihnen alles vor wie einst in der Kindheit, wenn sie ein hohes Kirchengewölbe betraten.
Und dunkle, nebelhafte Erinnerungen an eine andere Welt, an ein anderes Leben wurden in ihnen wach.
Alles verlor für einen Augenblick sein Maß.
Haanpää, Pentti
- Der Winter in den Fjälls war frostklirrend, grausam und starr. Er kam Pate Teikka wie eine leere Ewigkeit vor. Finsternis.
Ein paar Stunden nur fahles Dämmerlicht, wie eine Ahnung, eine dunkle Erinnerung an die Vergangenheit, als es noch Tage und Nächte gegeben hatte.
Selbst der Wind war verschwunden, schlief erschöpft irgendwo am Fuße des Berges.
Das einzige Zeichen von Bewegung, von Leben waren die Schneeflocken.
Haanpää, Pentti
- Unter rein militärpolitischen Gesichtspunkten wäre es unsinnig, die Grenze bis zu den Vorstädten von St. Petersburg vorzuschieben. Das könnte die gleichen Forderungen nach einer Pufferzone nach sich ziehen wie vor dem Winterkrieg.
Das würde auch bedeuten, daß die Grenze zum Paradies direkt im Umfeld St. Petersburgs verlaufen würde.
Heute ist der Raum St. Petersburg von Finnland durch ein ärmliches Waldgebiet getrennt. Es wäre eine Dummheit, Karelien entgegenzunehmen, selbst wenn es uns auf einem goldenen Präsentierteller gereicht würde.
Hägglund, Gustav
- Es war eine große Ungerechtigkeit und ein rabiater Raubzug, als uns Karelien weggenommen wurde.
Aber alle Ungerechtigkeiten kann man nicht korrigieren.
Die Finnen zogen weg, und heute wohnen dort fast 300 000 Russen.
Das ist der wichtigste Grund, warum der Anschluß des Gebiets an Finnland nicht unseren Interessen entspricht.
Hägglund, Gustav
- Erstens können wir nicht verstehen, wie der Bildhauer des Werkes das finnische Volk so wenig kennt, das er die Verlegenheit gehabt hat, eine Frauenstatue anzubieten, die er skulpiert hat, um auf dem Marktplatz errichtet zu werden; eine Statue, deren Formen, Stellung und Gebärden von Schmutz und Unzucht zeugen.
Hagman, Lucina, (1908 in einem Leserbrief an den Helsingin Sanomat zu Havis Amanda)
- Bildung, Bildung und noch einmal Bildung - sowie etwas Kreativität.
Halonen, Tarja (auf die Frage des Kurier, was das finnische Wunder ausmache)
- Kivi (Nationalautor) scheiterte, zerbrach, endete im Wahnsinn.
Der Wut der parteiideologischen Kritik, von seinen Freunden und Förderern kleinlaut, hilflos hingenommen, überlebte ihn, durfte sich in Grabschriften blähen, den toten Dichter zum 'Schmierer' und verrückten 'Branntweinschlucker' erniedrigen; erst nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Wende zum neuen Jahrhundert öffnete sich der Weg zum Verständnis und zur Wirkung seines Werks.
Hein, Manfred Peter
- Die wahre Miss Suomi ist eine Birke.
Hyttynen, Liisa
- Die Finnen sind so selbstbewusst wie ihre Sprache.
Hyttynen, Liisa
- Mittsommer: Wenn der Tag später schlafen geht, als du.
Hyttynen, Liisa
- Finnland - mehr Fahnen- als Feiertage.
Hyttynen, Liisa
- Ehe ein Finne den Mund aufmacht, hat der Deutsche seine Story schon erzählt.
Hyttynen, Liisa
- Finnen sind irdische Nordlichter.
Hyttynen, Liisa
- Warum sind die Finnen manchem eine Nasenlänge voraus?
Weil der Computer hier noch eine Wissensmaschine (tietokone) ist.
Hyttynen, Liisa