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Zecken als Krankheitsüberträger 2. Schutzmaßnahmen gegen Zecken |
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Mit den ersten warmen Tagen kommen Zecken aus ihren Verstecken heraus.
Man trifft sie vorwiegend in Wäldern mit Unterholz.
Die Zecken sitzen dabei auf Büschen und Gräsern und nicht, wie
vielfach geglaubt, auf Bäumen.
Das gefährliche an Zecken sind die Erreger, die von ihnen übertragen
werden. In Europa sind FSME und Borreliose die häufigsten Krankheiten,
die durch Zecken verursacht werden.
Bis heute existiert bei uns kein Impfstoff gegen Borreliose. Dazu ist
das Risiko an Borreliose zu erkranken nicht auf einzelne Regionen
begrenzt. Nahezu jede dritte Zecke trägt die gefährlichen Borrelien.
Das typische Anzeichen dieser Erkrankung ist die Wander-Röte. Diese
tritt ein paar Tage bis Wochen nach dem Zeckenbiss auf. Sie breitet sich
ringförmig von der Biss-Stelle aus.
Die Wander-Röte tritt allerdings nicht immer auf. Spätestens, wenn Sie
nach einem Waldspaziergang Symptome wie Kopf-, Muskel-, Gelenkschmerzen
oder Fieber bemerken, müssen Sie einen Arzt aufsuchen.
Wird die Borreliose frühzeitig erkannt, bestehen große Chancen zur
Heilung.
Das gefährliche an Zecken sind die Erreger, die von ihnen übertragen
werden.
Eine Infektion mit FSME wie auch Borreliose kann zu unangenehmen
Komplikationen führen, im schlimmsten Fall zu Tode. Der beste Schutz
ist daher, einen Zecken-Biss zu vermeiden.
1. geschlossene Kleidung
Ziehen Sie beim Wandern feste Schuhe, Socken und lange Hose an. Da die
Zecken bis zu einer Höhe von 80 cm laufern, ist auch ein Hemd mit
langen ärmeln wichtig.
Die Kleidung sollte möglichst hell sein, damit Sie die darauf
krabbelnden Zecken leicht erkennen können.
2. Lebensraum der Zecken meiden
Die Zecken sitzen auf Gräsern, Sträuchern und dichtem Unterholz.
Benutzen Sie beim Waldspaziergang am besten die Wege.
3. Mittel gegen Zecken
Im April 2001 hat "Stiftung Warentest" Mittel gegen Zecken getestet.
Dabei haben vier Mittel mit "gut" abgeschnitten. Diese Mittel bieten
einen wirksamen Schutz, der bis zu mehreren Stunden anhält.
Behandeln Sie alle freien Hautstellen – auch das Gesicht. Wichtig sind
vor allem die Stellen, an denen die Zecken von der Kleidung auf die Haut
übergehen können. Die Mittel sind auch für die Kleidung geeignet.
| Mit "GUT" wurden bewertet (4/2001) 7/2000) |
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4. nach jedem Spaziergang kontrollieren
Die Zecken beißen nicht sofort. Sie suchen sich erst einmal einen geschützte
Stelle. Bevorzugt saugen sie in Körperfalten, Kniekehlen, Achselhöhlen
oder Genitalbereich.
Es bestehen große Chancen, daß Sie die Zecke rechtzeitig entdecken.
5. schnell entfernen
Hat die Zecke zugebissen, ist es wichtig sie so schnell wie möglich zu
entfernen.
Die Borreliose-Bakterien werden meistens erst nach Stunden in den
menschlichen Körper übertragen. Zum Entfernen eignet sich am besten
eine Zeckenzange. Diese bekommen Sie in der Apotheke. In Notfällen können
Sie die Zecke auch mit den Fingernägeln rausziehen. Versuchen Sie dabei
das Tier nicht zu zerquetschen.
Auf eine mögliche FSME-Infektion hat das rasche Entfernen der Zecke
keinen Einfluß – hier findet die übertragung der Erreger sofort mit
dem Biss.
(danke an sweetmaster)