Winterkrieg


Im vor Beginn des 2. Weltkrieges geschlossenen Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und der Sowjetunion wurde eine Grenze vereinbart über die Truppen der Staaten nicht schreiten durften.
Finnland gehörte zum Einflußgebiet der Sowjetunion. Und diese stellte Gebietsforderungen: z.B. die karelische Landenge, die äußeren Inseln in der finnischen Bucht, Hankoniemi und einen Teil von Kalastajansaarento.

Finnland war damit nicht einverstanden und bald darauf folgten die Schüsse von Mainila, mit denen Finnland angeblich einen Krieg beginnen wollte:
Die Sowjetunion antwortete mit Angriffen zu Meer, zu Land und aus der Luft.

Die sowjetische Armee war fast zehnmal größer als die finnische. Doch durch geniale Taktik der Angegriffenen gelang es, eine Teilung Finnlands weitestgehend zu verhindern.  

Der 1940 abgeschlossene Friedensvertrag von Moskau führte zur Abtretung karelischer Gebiete an die Sowjetunion. 

Die Schuld am Winterkrieg und seinen Folgen ist immer noch ein sensibles Thema zwischen Finnland und Rußland, wie auch die Ausstellung zum Winterkrieg im Jahr 2000 in Helsinki zeigte.

Kein anderer Krieg hat das Leben der Finnen so nah berührt wie der Winterkrieg.