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Die pikkujoulu-Feiern beginnen schon Ende Oktober.
Pikkujoulu heißt soviel wie Klein-Weihnachten. Gemeint sind die
Weihnachtsfeiern in den Schulen, den Betrieben oder auch im Freundeskreis.
In den Schulen organisiert in der Regel jede Klasse für sich ein pikkujoulu
und studiert ein Festprogramm ein.
Eltern und Geschwister werden eingeladen.
Jeder beteiligt sich an der Festtafel, bringt Pfefferkuchen, Plätzchen,
joulutorttu (sternförmiges Blätterteiggebäck mit Pflaumenmarmelade), glöggi
(alkoholfreier Glühwein), Mandeln oder Rosinen mit.
Die Eltern packen so viele kleine Päckchen wie sie Kinder mit zur Feier
nehmen. Meist im Wert von je 3-5 Euro.
Alle Geschenke kommen in einen Sack und werden als Höhepunkt der Veranstaltung
vom Weihnachtsmann, den man in Finnland joulupukki nennt, verteilt.
Auch in Betrieben haben pikkujoulu-Feiern eine lange Tradition und die Unternehmern "wetteifern" darin, wem es gelingt, für seine Mitarbeiter die originellste Weihnachtsfeier auf die Beine zu stellen.
Beliebte Orte für pikkujoulu-Feiern sind z.B. Fähren zwischen Helsinki und Tallinn.
Inzwischen geht der Trend dahin, daß sich mehrere Unternehmen zusammenschließen und gemeinsam pikkujoulu feiern, um ihren Angestellten neben der feucht-fröhlichen Feier ein lukratives Unterhaltungsprogramm bieten zu können.
Auch im Freundeskreis sind pikkujoulu-Feiern üblich. Man bedenkt sich mit einer kleinen überraschung, ißt, trinkt, redet gemeinsam.