Das 1918 entdeckte Vitamin D (Calcitriol) ist wie andere Vitamine eine organische Verbindung, die zur Regulierung biologischer Vorgänge im Organismus beiträgt.
Vitamin D besitzt besondere Bedutung für den Kalziumstoffwechsel und kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Auch krebshemmende Wirkungen werden ihm nachgesagt.
Konkret betrachtet ist Vitamin D die Vorstufe eines Hormons und kann vom Körper selbst hergestellt werden, wenn er ausreichend mit Sonnenlicht in Verbindung kommt.
So kann er etwa 90 Prozent des Vitamin D-Bedarfs selbst produzieren.
Vitamin D kann auch mit der Nahrung aufgenommen werden.
Vitamin D-reiche Lebensmittel sind:
Da in Finnland die Sonnenscheindauer und Intensität niedriger sind als anderswo auf der Welt, sind viele Finnen ständig mit zuwenig Vitamin D versorgt.
Finnische Mediziner raten deshalb, zur Sicherung des Vitaminbedarfs, zusätzlich Tabletten einzunehmen.
In einer im Sommer 2010 veröffentlichen Langzeitstudie haben finnische Wissenschaftler herausgefunden, dass Menschen mit hoher Vitamin D Konzentration möglicherweise ein deutlich niedrigeres Risiko besitzen, an Parkinson zu erkranken, als andere.