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Aleksis Kivi ist der finnische Nationaldichter. Sein Roman "Die sieben Brüder" ist der erste finnischsprachige Roman. Man muss "Die sieben Brüder" einfach gelesen haben! |
Kari Hotakainen erzählt die Geschichte von Matti, den Frau und Tochter verlassen haben und der, weil er meint, ein eigenes Haus könne seine Familie retten, auf die nicht einfache Suche nach einer geeigneten Inmobilie geht. Eine sympathische Geschichte mit all ihren Verwicklungen, wie sie das Leben manchmal schreibt. |
Mika Waltaris historischer Roman "Sinuhe der ägypter" wurde 1954 von Michael Curtiz in den USA verfilmt. Waltari beschreibt authentisch das Leben im Orient vor unserer Zeitrechnung. Sein Hauptheld ist der Arzt Sinuhe, der von Haremhab in die Verbannung geschickt, seine Memoiren schreibt. |
Anna-Leena Härkönen beschreibt in ihrem "Herzstechen" wie sich die 33 jährige Asta, die gerade ihren gewalttätigen Ehemann zum Jordan gejagt hat, gegen die übermächtigen Einflüsse der eigenen Mutter wehrt und aus der Umklammerung ausbricht. Absolut lesenswert! |
Rosa Liksom lässt ihre wie sie selbst in Lappland geborene Heldin Impi Agafiina in gewohnt satirisch und gesellschaftskritischer Art und Weise durch die Jahre vor und nach dem 2. Weltkrieg irren. Impi sucht nach dem Krieg ihr Glück erst in Moskau und dann in den USA, kehrt jedoch in ihre lappländische Heimat zurück und bringt dort ihren Sohn Elvis zur Welt. |
Was wie der Titel einer CD anmutet, ist ein erfrischendes Buch von Mikael Niemi über Matti und seine Freunde im hohen Norden zwischen Finnland und Schweden, die ihren Traum vom Rock'n Roll träumen. Die perfekte Urlaubslektüre! |
Arto Paasilinnas Direktor Onni Rellonen will sich ausgerechnet an Juhannus das Leben nehmen. Die beiden haben dann die skurile "Geschäftsidee", selbstmordwilligen Landsleuten ein attraktives Rahmenprogramm für ihren Freitod zu bieten. In höchst satirischer und doch zum Nachdenken anregender Art und Weise setzt sich Paaselinna mit der hohen Selbstmordrate in Finnland auseinander. |
Jari Tervo erzählt von einem bekannten finnischen Schriftsteller, dessen Verlag ihn drängt, ein neues Buch zu schreiben, weil seit drei Jahren keins von ihm erschienen ist. Der Schriftsteller ist darüber wenig erbaut, arbeitet er doch an einem Epos mit dem Titel "Die Geschichte meiner Familie", von dem wiederrum der Verlag nichts hält. Nur widerwillig fängt er an, das Leben des Mörders Kuukkeli festzuhalten und entdeckt dabei Bemerkenswertes. Amüsante Ferienlektüre! |
Die Insel der schwarzen Schmetterlinge liegt vor der Küste Finnlands. Dort in der Einöde gibt es fast nichts anderes als ein Erziehungsheim für Jungen. Der Direktor lässt in einem Gewächshaus Seidenraupen züchten, um zu zeigen, dass das Unmögliche möglich ist, wenn man nur will. Doch dann liegt eine Tote im Gewächshaus und aus den Larven schlüpfen schwarze, statt weisser Falter. Leena Lander erzählt eine ergreifende Geschichte. |
Pirjo Hassinens Anwältin Raakel wird, als die Polizei die Ermittlungen zum Tod ihrer Mutter wieder aufrollt, von der Vergangenheit eingeholt. Sie war als 13 jähriges Mädchen enge Vertraute der Mutter, wusste von deren Wirkung auf Männer und deren Liebschaften und will eigentlich gar nicht wirklich mehr über den Tod ihrer Mutter wissen. Eine sehr einfühlsame Geschichte. |
"Zeit der Haut" von Anja Snellman, das mit dem finnischen Buchhandelspreis ausgezeichnet wurde, setzt sich mit dem Kommen und Gehen im Leben auseinander. Erst als ihre Mutter ein Pflegfall ist und sie selbst zwei Kinder hat, gelingt der Hauptheldin eine emotionale Annäherung an die Mutter. |
Auf den knapp 200 Seiten seines Island-Tagebuches gibt Antti Tuuri interessante und tiefgehende Einblicke in Land und Leute des kleinen grossen Landes. |
Johanna Sinisalo erzählt in ihrem preisgekrönten, in zahlreiche Sprachen übersetzten, Roman eine zauberhafte und phantasievolle Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einem Fabelwesen. Ein mal ganz anderes Buch. |
Der historische Roman "Bronzevogel" von Kaari Utrio spielt im Finnland des Jahres 1020. Das Mädchen Terben wird von ihrer wohlhabenden Familie als kleines Kind zu Verwandten gegeben und von einem Zauberer in die Geheimnisse der Magie eingeweiht. Zweimal, als ihr Vater stirbt und später dann in England ändert sich ihr Leben in ungeahnter Art und Weise. |
Der Thriller "Ewige Nacht" von Ilkka Remes führte schnell nach seinem Erscheinen die finnischen Bestsellerlisten an. Es geht um fast gleichzeitig in Finnland, Sankt Petersburg und Bremen stattfindende überfälle auf Geldtransporter, bei denen drei Menschen ums Leben kommen und den teuflischen und grössenwahnsinnigen Plan des Molekularanthropologen Ralf Denk. Timo Nortamo wird von der TERO zur Aufklärung der Fälle nach Finnland geschickt. |
Für alle historisch Interessierten ist der saamische Roman von Kirsti Paltto ein Muss. Er erzählt davon wie die evakuierten Saamen nach dem Rückzug der Deutschen aus Finnisch-Lappland in ihre verbrannten und zerstörten Dörfer zurückkehren und beginnen, sich ein neues Leben aufzubauen. |
In "Axel" erzählt der finnisch-schwedische Autor Bo Carpelan anhand fiktiver Tagebuchaufzeichnungen das Leben seines Grossonkels Axel Carpelan (1858–1919), der musikalisch selbst begabt sich für die Förderung von Sibelius einsetzte. Sibelius widmete Axel Carpelan seine 2. Sinfonie. |
Das viel gelobte Buch von Monika Fagerholm lässt uns die Geschichte zweier Frauen in den sechziger Jahren, als alle noch von Wirtschaftswunder und sexueller Befreiung träumten hautnah erleben. Das Lesen dieser einfühlsamen Geschichte lohnt sich! |
Lars Sund erzählt im 1. Teil der Familientriologie von der finnischen Auswanderin Hanna, die Ende des 19. Jahrhunderts wie viele andere ihr Glück in Amerika sucht. Es dauert eine ganze Weile bis der Leser erfährt, warum das Buch "Der Kannisterkönig" heisst, aber das tut der guten Unterhaltung keinen Abbruch. |
Wer vergnügliche Kurzgeschicjten mag, kommt in dem Buch "Tante Elsie und mein letzter Sommer" von Kjell Westö ganz bestimmt auf seine Kosten. Die Alltagsgeschichten enden wie im normalen Leben auch, nicht immer mit einem Happy End. |