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Finnen verstehen gut, dass öffentliche Mittel verwendet werden, um einzelnen Bürgern zu helfen, die nicht in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen.
Kein Verständnis bringen sie jedoch dafür auf, dass Finnlands reichste Bürger Beihilfen aus dem Säckle des verschuldeten Staates erhalten, schreibt der Hämeen Sanomat und nennt Beispiele für diese:
"Der grösste Teil dieser Summe [Insgesamt betragen EU und nationale Subventionen für die Landwirtschaft zwei Milliarden Euro} geht glücklicherweise an die normalen Landwirte, aus deren Stundenlohn dadurch ein paar Euro werden.
Das Subventionssystem ist notwendig, damit die ländlichen Gebiete bewohnt bleiben und die finnische Lebensmittelindustrie überlebensfähig. Das ändert aber nichts an der vorher erwähnten Unfairness, die auf der Entscheidung zur Produktionsunterstützung der Europäischen Union basiert.
Geld kommt zu Geld, das gilt auch bei der Verteilung der Agrarsubventionen."
(24.04.2010, 23.00 Uhr)
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