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Die Breitbandversorgung dünnbesiedelten Gebiete Finnlands erhielt in der letzten Woche neuen Antrieb, als die finnische Regierung beschloss, 66 Millionen Euro dem Netzausbau zuzuwenden.
17 Millionen fliessen davon nach Lappland. Der zweitgrössten Pott geht an das Gebiet Kainuu.
Lappland erhalte zwar nicht 48 Millionen Euro wie erhofft, schreibt der Lapin Kansa, dennoch sei mit den Geldern ein guter Anfang in der Verbesserung der Breitbandversorgung in Nordfinnland möglich.
Das gewaltige Projekt, das insgesamt 83 Millionen Euro verschlingen werde, sei auch erforderlich, um die Abwanderungsströme aus Lappland zu bremsen und umzukehren.
Telearbeit sei ein Trend der Zeit.
"Derzeit beginnen die Menschen, statt in der Hektik der grossen Städte ihren Wohnsitz in ländlichen Gebieten zu wählen.
Lappland hat durch die Abwanderung so viele Menschen verloren, dass es ihm zu gönnen wäre, wenn der Strom in die andere Richtung fliessen würde. ...
Die Gemeinden sollten gute Kommunikationsverbindungen als neue Marketinginstrumente nutzen, um anständige Steuerzahler in ihre Kommunen zu locken. Deshalb sollten sie auch ihr eigenes Geld in den Bau von Breitbandanschlüssen investieren."
(25.04.2010, 20.30 Uhr)
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