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Einen Lebensmittelladen, in dem es alles gibt, nur keinen Verkäufer, so etwas kommt nur im Science Fiction vor?
Weit gefehlt!
Es gibt nun auch einen, den ersten in Finnland, er öffnet am Wochenende in Kullaa (Ulvila).
Die "Speisekammer" (Ruokakomero) besteht aus acht Automaten, aus denen man ca 200 Artikel des täglichen Bedarfs von Milch bis zu Taschentüchern kaufen kann.
Die Kunden bezahlen ihre Einkäufe mit einer ladeneigenen Chip-Karte, auf der man Geld aufladen kann oder mit Münzen.
Der Laden, der täglich von 6-22 Uhr geöffnet haben wird, soll ein Pilotprojekt sein.
Der Betreiber, Sami Lindstedt, plant weitere derartige Dorfgeschäfte zu installieren.
Lindstedt wurde bei der Ausarbeitung seines Konzeptes durch Fördermittel des Työ-ja Elinkeinokeskus (TE, Zentrum für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung) unterstützt und hat sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren 15-20 automatisierte Läden im Gebiet Pori zu eröffnen.
Derartige Läden sind eine Möglichkeit, die Versorgung auch in solchen Orten abzusichern, in denen sich herkömmliche Dorfläden schon der Personalkosten wegen, nicht rentieren würden.
(07.07.2009, 16.50 Uhr, Quelle der Information)
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