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Als die Fineid, die finnische, elektronische Identitätskarte Anfang 2000 eingeführt wurde, feierte man sie als technische Revolution.
Schon ein Jahr später beurteilte man die Situation anders und zeigte sich enttäuscht über die geringe Nutzung der Fineid durch die Finnen.
Nun nach mittlerweile neun Jahren und 30 Millionen Euro investierten Steuergeldern, hat, wie die Tageszeitung Savon Sanomat berichtet, eine vom finnischen Finanzministerium eingesetzte Arbeitsgruppe vorgeschlagen, das Projekt zu Grabe zu tragen.
Der Chip auf dem finnischen Personalausweis, der die Prüfung der Identität zum Beispiel im ermöglicht, wurde von den Finnen kaum angenommen.
Im hat sich schon seit Jahren die Nutzung des PIN-Codes der Banken für diese Zwecke durchgesetzt.
Eine teure Fehlinvestition. Zeit, die Handbremse zu ziehen.
(19.07.2009, 11.20 Uhr)
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