Finnland-Nachrichten August 2009: 10.08.2009

Neue Saunaöfen für 10. Sauna-WM

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Bei 110 Grad in der Sauna schwitzen

Im finnischen Heinola fanden am Wochenende wieder die Weltmeisterschaften im Saunieren statt.
Dabei geht es darum, wer es am längsten in der 110 Grad C heissen Sauna aushält.
Im 30 Sekunden Takt wird etwa ein halber Liter Wasser auf die Saunasteine geworfen. Und wer die Sauna als letzter verlässt, ist Sieger.

Dieses Jahr fand die Sauna-Weltmeisterschaft zum 10. Mal statt.
Und damit zum Jubiläum richtig eingeheizt werden konnte, hat die Firma Harvia noch bessere Saunaöfen extra für die Weltmeisterschaft hergestellt.

Die Geschichte der Sauna-Weltmeisterschaften begann in der öffentlichen Sauna der Schwimmhalle Heinola.
Dort hatten sich damals hartgesottene Finnen zusammengefunden, um zu messen, wer es es am längsten in der Sauna aushält.
Das hat die ahnungslosen Mitsaunierer der Schwimmhalle erschreckt, die sich plötzlich und ohne ihr Zutun in einem Saunawettbewerb befanden.
Deshalb wurde beschlossen, diesen Wettbewerb offiziell in für diesen Zweck aufgestellte Saunen zu organisieren.

Die Sauna-Weltmeisterschaften gewinnen auch international immer mehr an Zulauf. Teilnehmer kamen schon aus über 30 Ländern der Welt.
In einigen Ländern werden Vorausscheide durchgeführt.

Ganz stark präsentierten sich bei den diesjährigen Meisterschaften die Teilnehmer aus Russland. Tatyana Arkhipenko siegte bei den Frauen mit einer Zeit von 3.09 und verwies die Finnin Leila Kulin und die Deutsche Silvia Pfuhl auf die Plätze.
Titelträger bei den Männern wurde mit Timo Kaukonen ein alter Hase, der es bereits in den Vorjahren viermal auf den Thron geschafft hatte. Zweiter wurde Ilkka Pöyhiä vor dem Russen Vladimir Ladyzhenskiy.

(10.08.2009, 9.50 Uhr, Quelle)

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