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Zwei Ermittler der finnischen zentralen Kriminalpolizei Keskusrikospoliisi (KRP) sind nach Russland gereist.
Wie Ermittlungsleiter Rabbe von Hertzen mitteilte, sollen dort Nachforschungen im rätselhaften Fall des Frachtschiffs "Arctic Sea" geführt werden.
Man werde Verdächtige verhören und Gespräche mit den russischen Ermittlern führen, die ebenfalls mit dem Fall beauftragt sind, sagte von Hertzen dem finnischen Fernsehsender YLE.
Im Schwerpunkt der finnischen Ermittlungen steht die Erpressung bei der Entführung des Frachters.
Die Arctic Sea war am 24. Juli auf der Ostsee gekapert worden, im August wurden die Entführer vor der afrikanischen Westküste von der russischen Marine überwältigt.
Demnächst sollen acht Beschuldigte in Moskau vor Gericht gestellt werden.
Dabei handelt es sich um russische, estnische und lettische Staatsbürger.
Offen ist bis heute, was die Arctic Sea tatsächlich an Bord hatte - offiziell war das Schiff mit einer Ladung Holz unterwegs.
Quellen:
(17.12.2009, 8.50 Uhr)
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