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Wie das finnische Fernsehen (YLE) berichtet, könnten die Lernleistungen von vielen Schülern besser sein, wenn die Kinder Lesen und Lernen nicht als unangenehm empfinden würden, weil sie schlecht sehen.
Auch Konzentrationsschwierigkeiten und Zappligkeit sind häufig darin begründet, dass Kinder Probleme mit ihren Augen haben.
Der Schulunterricht hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt.
Schon junge Schüler arbeiten heute mit dem Computer, belasten ihre Augen mehr als die Jahrgänge vor ihnen.
Es sei deshalb wichtig, bei augenärztlichen Untersuchungen nicht nur zu prüfen, ob die Kinder richtig fernsehen können, sondern sich mehr auf Nahsehfähigkeiten zu konzentrieren.
Die Probleme beim Nahsehen werden nicht so leicht erkannt. Sie haben aber grossen Einfluss auf den Spass am Lernen und sogar auf den Schulerfolg.
Auch wenn Kinder im Prinzip fehlerlos sehen können, ist es möglich, dass ihre Augen so überlastet sein, dass das Lesen und Lernen im Unterbewustesein als blöd emfunden wird.
Die Geschäftsführerin des Kommunikationszentrum der Optischen Branche erklärte gegenüber YLE: "Das junge Auge ist sehr gut in der Lage genau zu zoomen, aber es wird belastet. Jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde arbeiten die Augen hart. Und das verursacht dann möglicherwiese Kopfschmerzen, das Rotwerden der Augen und ein unangenehmes Gefühl."
Symtome für Probleme beim Nahsehen können neben Kopfschmerzen, Reiben der Augen, Verwechseln von Buchstaben, Lesen mit dem Finger oder Leseunwilligkeit sein.
(04.09.2009, 22.00 Uhr, Quelle: YLE)
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