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Aktuelle Meldungen aus Finnland: 06.10.2009

600 Hasen pro Quadratkilometer im finnischen Hauptstadtgebiet

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Kein Ende der Hasenplage in Helsinki in Sicht

Finnland on Line hat auf die Hasenplage im Gebiet der finnischen Hauptstadt schon einmal zu Ostern Bezug genommen.
Da sie aber kein Ende nimmt und immer grösser wird, greifen wir das Thema noch einmal auf.

In letzter Zeit hat sich der Bestand an Hasen am stärksten nach Westen verbreitet.
Man hat die Nager in Espoo und West-Vantaa auch schon an Kehä III, dem Autobahnring, der das Hauptstadtgebiet umgibt, gesehen.
In Helsinki direkt trifft man sie hauptsächlich in Süd-, Mittel-, und West-Helsinki an.
Nun breiten sie sich auch nach Osten aus, z.B. nach Viikki.
Am grössten sind die Bestände in den Parks im Stadtkern, in den Grünanlagen und in Schrebergartenanlagen.
Hier können es bis zu 600 Tiere pro Quatratkilometer sein. Vielleicht sogar noch mehr.

Wenn Kaninchen sehr dicht aufeinander hängen, vandalieren sie in Gärten und Freiflächen.
Die schlimmsten Zerstörungen entstehen im Winter.
Deshalb empfiehlt es sich jetzt im Herbst, Pflanzen, Haus und Gärten zu schützen.

Den verwilderten Kaninchen ist fast alles recht, was Pflanze heisst.
Nadeln, Wurzeln, Keimlinge, Baumrinde, Knopspen.
Wie die Tageszeitung Helsingin Sanomat schreibt, sei in der letzten Zeit immer öfter beobachtet worden, dass die Tiere auch auf Büsche, Bäume und Mauern klettern, um an Nahrung zu kommen.

Das Blatt rät, langstielige Pflanzen durch Metallnetze zu schützen und auch Lüftungsschächte und andere Öffnungen zu versperren.

(06.10.2009, 07.30 Uhr, Quelle: Helsingin Sanomat)

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