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Aktuelle Meldungen aus Finnland: 12.11.2009

Der finnische Nationalfeiertag und die Schweinegrippe

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Erhöhte Hygeniemassnahmen zum Empfang am finnischen Nationalfeiertag

Zum Empfang der Präsidentin am finnischen Nationalfeiertag gehört, dass sie jedem Gast die Hände schüttelt. Kann diese tradition 2009 beibehalten werden?

Seitdem die Kunde von der Schweinegrippe die Runde macht, wird in Finnland spekuliert, was aus dem traditionellen Empfang der Präsidentin zum Nationalfeiertag am 6. Dezember wird, wenn der Virus grassiert.

Nun hat sich die finnische Präsidentin zum ersten Mal zum Sachverhalt zu Wort gemeldet.
Sie selbst sei noch nicht gegen Schweinegrippe geimpft. Sie gehöre zu keiner Risikogruppe und habe auch nicht vor, sich vorzudrängeln.
Sollte Tarja Halonen um den Nationalfeiertag herum erkranken, wird der Empfang abgesagt.

Das wäre nicht das erste Mal in der finnischen Geschichte.
Im Jahr 1981 wurde die Feier wegen der Krankheit von Präsident Urho Kekkonen abgesagt. 1974 fand das Fest nicht statt, weil die Ehegattin des Präsidenten, Sylvi Kekkonen kurz vorher verstorben gestorben war.

Sollte die Epidemie wirklich schlimm werden, könne der Empfang zu dem ein paar Tausend Gäste geladen sind, abgesagt werden.
Man gehe aber nicht davon aus, dass das notwendig sei, sagte die Präsidentin in einem Gespräch mit dem Helsingin Sanomat, sondern setze auf die Verstärkung von Hygienemassnahmen. So werden Desinfektionsmittel für die Hände an zahlreichen Stellen im Präsidentenpalast zur Verfügung stehen.
Man stehe in Bezug auf Verbeugemassnahmen gegen Schweinegrippe in engem Kontakt mit Experten des Sozial-und Gesundheitsministeriums und werde so gut wie möglich Vorsorge betreiben.
Das Dramatisieren der Umstände werde man weiter der Presse überlassen, sagte Tarja Halonen in Hinblick auf die Spekulationen in den Medien.

(12.11.2009, 9.00 Uhr, Quelle: Helsingin Sanomat)

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