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Im Finnischen Meerbusen haben die Vorbereitungen für den Bau der Gaspipeline Nord Stream begonnen.
Medienberichten zufolge ging 18 Seemeilen vor Helsinki das Forschungsschiff "John Lethbridge" der britischen Firma "Bactec" vor Anker, das auf dem Meeresgrund liegende Minen entfernen soll.
Aufgrund des günstigen Wetters soll bereits heute per Fernsteuerung die erste Sprengung durchgeführt werden.
In einem Umkreis von zwei Kilometern ist solange jeder Schiffsverkehr verboten.
Pro entdeckter Mine wird eine Beseitigungszeit von ein bis zwei Tagen veranschlagt. Die Zahl der im Trassenverlauf in finnischen Gewässern festgestellten oder vermuteten Minen liegt bei rund fünfzig.
Unterdessen erklärte die estnische Küstenwache, ihre Patrouillen zu verstärken, um im Fall von Verunreinigungen rascher eingreifen zu können.
Estland befürchtet durch den Bau der Gaspipeline eine zusätzliche Verschmutzung der Ostsee, hat aber vor allem auch politische Bedenken gegen das Projekt.
Quellen:
(20.11.2009, 21.10 Uhr)
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