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Aktuelle Meldungen aus Finnland: 18.11.2009

Erstmals Finne wegen Terrorverdachts ausgewiesen

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Finne ist im Frühjahr aus Schweden ausgewiesen worden

Eine ungewöhnliche Situation: Ein finnischer Staatsbürger wurde wegen Terrorverdachts aus Schweden ausgewiesen.

Zum ersten Mal ist ein finnischer Staatsbürger aufgrund von Terrorverdacht aus einem anderen Land zurück nach Finnland ausgewiesen worden.

Laut einem Bericht der Tageszeitung "Helsingin Sanomat" hatte der Mann im Frühjahr Schweden verlassen müssen, wo er sich zu einem Besuch bei seiner Tochter aufgehalten hatte.
Zusätzlich verhängten die Behörden ein dauerhaftes Einreiseverbot.

Der schwedischen Sicherheitspolizei "Säpo" zufolge soll der aus Nordafrika stammende, im Jahr 2000 in Finnland eingebürgerte etwa 40 jährige, Mann einer radikalen Islamistengruppe angehören.

Der von der Aktion Betroffene dementierte jede Verbindung zu Terrorgruppen und sagte "Helsingin Sanomat", er betrachte dies als Verletzung seiner Menschenrechte.
Erschwert werde die Situation dadurch, dass seine Tochter in Schweden lebe, weshalb er Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingelegt habe.
Der Zeitung zufolge waren die finnischen Behörden von der Aktion informiert. Die finnische Botschaft in Stockholm habe nicht eingegriffen.

Quellen:

(19.11.2009, 17.50 Uhr)

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