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Billige Bauarbeiter aus Estland bringen immer mehr finnische Bauunternehmen in Schwierigkeiten.
Es sei unmöglich, mit solchen niedrigen Löhnen zu konkurrieren, wobei hinter den estnischen Unternehmen häufig Finnen steckten, kritisierte Kyösti Suokas, der stellvertretende Vorsitzende der finnischen Bauarbeitergewerkschaft "Rakennusliitto".
Die Billigunternehmen gründeten ihre Geschäftstätigkeit darauf, so weit wie möglich gegen die Rechtsvorschriften zu verstossen.
Werde ein Unternehmen dann tatsächlich wegen Verstössen gegen das Gesetz belangt, würden die Arbeiter sofort von einer anderen Schwindelfirma übernommen, die die Tätigkeit fortsetze.
Als Grund benannte Suokas vor allem die Wirtschaftskrise, die in Estland zu einem weitgehenden Erliegen der Bautätigkeiten geführt und die Bauarbeiter nach Finnland getrieben habe.
"Die Kontrolle der estnischen Behörden ist so willkürlich, dass sie nicht zur Abschreckung taugt", sagte Suokas.
Quellen:
(25.11.2009, 11.10 Uhr)
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