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Die Mordkommission der Kriminalpolizei Helsinki glaubt, die Identität der Person festgestellt zu haben, die in Facebook mit einem Selbstmordanschlag gegen das finnische Parlament gedroht hat.
Es soll sich um einen 15 Jährigen handeln, der in der ersten Vernehmung angegeben hat, sich nur einen Spass erlaubt zu haben, den er inzwischen bereue.
Er habe, als in den Medien über die Drohung berichtet wurde, die Seite selbst gelöscht und jeden Moment damit gerechnet, dass die Polizei vor der Tür stehe.
Die Polizei hatte für gestern die Eltern des Jugendlichen einbestellt.
Wie Kriminalkomissar Juha Rautaheimo gegenüber dem Ilta-Sanomat mitteilte, wird der 15 Jährige nicht nur strafrechtlich zur Verantwortung gezogen, sondern muss sich auf erhebliche Schadenersatzforderungen einstellen.
Auch wenn im Parlamentsgebäude zum Zeitpunkt der Drohung keine Sitzungen stattfanden, so wurde dort doch gearbeitet.
Besonders nach den beiden Amokläufen in finnischen Schulen, reagiert die Polizei sensibel auf Bomben-und Waffendrohungen.
Über 350 habe es in der Zwischenzeit gegeben. Von den wenigsten hat die Öffentlichkeit erfahren.
Kommisaar Rautaheimo machte noch einmal eindringlich deutlich, dass derartige Drohungen niemand als Scherz empfinde und dass sie der Polizei viel Arbeit und Geld kosten.
(05.11.2009, 12.40 Uhr, Quelle: Ilta-Sanomat)
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