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Das finnische Zentralamt der Finanzbranche hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass die Finnen erbärmliche Fondsinvestoren sind.
Bei der Wahl der Bank oder Fondsgesellschaft vertrauen sie meist auf Empfehlungen von Bekannten und Freunden und folgen dann dem, was der Bankangestellte rät, meist ohne nach konkreten Kosten oder dem Ertrag zu fragen.
Sie greifen gern zu Fonds, die sich gefahrlos anfühlen.
So sind kombinierte Fonds sehr beliebt - 43 Prozent der Finnen, die ihre Gelder in Fonds einbringen, entscheiden sich für diese - weil sie laut Verkaufsgespräch in jeder Marktsituation funktionieren.
Kurzum viele Finnen sind ein leichtes Spiel für Fondsverkäufer.
Etwa 170.000 finnische Investoren wissen nicht, welche Anlage sie besitzen und gar 650.000 haben keine Ahnung wie hoch die Gewinne und Kosten ihrer Besitztümer sind.
Bei dieser Gutgläubigkeit verwundert es nicht, dass die allermeisten Investoren "recht zufrieden mit ihren Investitionen" sind.
Wo sind die Gründe für diese Unkenntnis der Bedingungen einer Anlage und die Gleichgültigkeit ihnen gegenüber zu suchen?
In der Tatsache, dass die meisten Finnen, wenn sie denn sparen, es per Sparkonto tun und dass das Investieren in Fonds erst eine kurze Geschichte hat.
Finnen legen Gelder an, um als Rentner oder zu schlechten Zeiten darauf zurückgreifen zu können.
Einen Gewinn zu erwirtschaften, steht erst an dritter Stelle ihrer Ziele.
Quelle der Information:
(02.05.2010, 18.30 Uhr)
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