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In Finnland ticken die Uhren manchmal anders als anderswo. Das gilt auch im Bereich der Medien.
In den USA brodelt und knirscht es auf dem Zeitungsmarkt und viele Blätter blicken voller Bangen in die Zukunft.
Auch in Finnland wirkt sich die Abwanderung von Werbern ins auf die Medienlandschaft aus, werden bei manchen Zeitungen die Stellen zusammengestrichen.
Aber die Leser halten den Zeitungen die Treue und sie nach wie vor für die zuverlässigste Informationsquelle.
Das ergab eine aktuelle Befragung zur Medienwahrnehmung der Finnen.
Im Vergleich zum Vorjahr waren die Abweichungen in den Umfragewerten gering.
Ein Punkt fiel jedoch auf: Nach Meinung der Befragten liefern Zeitungen zunehmend mehr Themen zur Diskussion im Alltag.
Sind die Zeitungen in Finnland also näher dran an den Bürgern als andere Medien?
Die ostfinnische Zeitung Karjalainen hat das Thema Zukunft der Zeitungen heute in ihrem Leitartikel aufgegriffen und von Pessimismus lässt sich in den Zeilen des Blattes keine Spur entdecken.
"Der Karjalainen" scheint seinen Platz in der neugestalteten Medienlandschaft gefunden zu haben.
Das sei auf Dauer keine Konkurrenz für die Zeitungen, dort gehe es vor allem um schnelle Informationen.
Für die Zeitungen besteht nach Auffassung des Karjalainen die Herausforderung darin, in den angesprochenen Themen mehr in die Tiefe zu gehen und Hintergründe aufzuzeigen.
Die Zeitung Karjalainen selbst setzt auf verstärkte Zusammenarbeit mit anderen Zeitungen zur optimalen Nutzung der Ressourcen, zum Austausch von Materialien und Informationen.
(27.05.2009 15.50 Uhr)
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