- 14.2. Am Valentinstag ist Freundetag in Finnland - Unser Angebot für Finnland-Freunde- Probleme an Schulen in Vantaa
Finnland-News Mai 2009: 03.05.2009

Probleme an Schulen in Vantaa

In den Nachrichten 2009 blättern
| vor | Nachrichten-Übersicht Mai 2009 | zurück |

Finland News nach Themenbereichen

| Finnland-News | Nachrichten-Archiv | Meist diskutierte Finnland-Artikel | Finnland-Kommentare | Finnland-Kurzmeldungen | Parlamentswahl 2011 | Finland-Presseschau | Klatsch aus Suomi |

| Arbeitsmarkt und Arbeitskampf | Armee und Landesverteidigung | Aussenpolitik | Bildung | Computer und Internet | Dies und Das | Energie | EU | Film | Finanzen | Gesundheit | Immobilien | Karelisches | Kinder und Jugend | Kirche | Klima | Kommunen | Kriminalität | Kunst | Kurioses | Land-und Forstwirtschaft | Management | Medien | Migration | Musik | Natur | Parlament | Politik | Polizei | Preise | Promi | Proteste | Recht | Society | Soziales | Sport | Steuerrecht | Strassenverkehr | Tabak | Tourismus | Umwelt | Verbraucher | Verkehrsmittel | Waffen | Wahlen | Wirtschaft und Industrie | Weihnachten |

Die Fischstäbchenaffäre oder Sicherheit an finnischen Schulen

Schulen in Finnland gelten seit den Pisa-Vergleichen als mustergültig und die Vorzüge des finnischen Schulsystems lassen sich nicht leugnen.
Dennoch ist auch hier selbstverständlich nicht alles Gold, was glänzt.

Gerade Schulen aus Vantaa haben in den letzten Monaten für negative Schlagzeilen in den finnischen Medien gesorgt.
In der Regel ging es dabei um Sicherheit an der Schule und um Gewalt.
So war der Fischstäbchenvorfall an der Schule in Vantaankoski (Ein Schüler war so wütend und gewalttätig geworden, weil er sich beim Mittagessen nicht so viele Fischstäbchen nehmen konnte, wie er wollte, dass letzten Endes die Polizei gerufen werden musste) nur der Auslöser dafür, dass das finnische Bildungsministerium von den Verantwortlichen der Stadt Vantaa einen Bericht über Lernumgebung, Sicherheit und Gewalt an den Schulen in Vantaa einforderte.

Im von der Stadt abgegebenen Bericht wurde darauf verwiesen, dass es in Vantaa zahlreiche Projekte und Pläne gäbe, um die Schulen sicherer und gewaltfreier zu machen. In 12 Schulen wurde begonnen, eine Gewaltstatistik zu führen, im Herbst sollen die anderen Schulen Vantaas folgen.
Man bemühe sich, Störer aus dem Unterricht zu nehmen und sie durch speziell ausgebildete Lehrer zu beaufsichtigen, bis sie sich beruhigt haben.

Vantaa benötige wie andere Orte Finnlands auch, mehr Schulärzte. Zwar sei die Versorgung mit Schulkrankenschwestern gut, dass aber ein Schularzt 6.224 Schüler statt wie vorgesehen 2.100 betreuen soll, mache die Situation an den Schulen nicht einfacher.

Für wichtig halte man auch eine Verbesserung des Verhältnisses zwischen Elternhaus und Schule.
Die Stadt Vantaa hat sich in den letzten Wochen mit der Bitte einen umfangreichen Fragebogen zum Verhältnis Elternhaus und Schule auszufüllen an die Eltern der Schüler der 7.-9. Klassen gewandt, um aus den so gewonnenen Erkenntnissen Schlussfolgerungen für die weitere Arbeit ziehen zu können.

(03.05.2009 17.50 Uhr, Informationen zum Thema im Vantaan Sanomat vom 2./3.5.2009)

Ihr Kommentar zum Artikel.
Wir freuen uns über Ihr Feedback.