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Finnland-News Mai 2009: 04.05.2009

Vorsicht Radon!

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Gesundheitsrisiko Radon

Radon oder auch Radium ist ein radioaktives Element, ein geruch-und geschmackloses Gas. Das lernen wir schon in der Schule und wir erfahren auch von den Gesundheitsrisiken, die durch radioaktive Strahlung entstehen können.
Hören wir von Radioaktivität bringen wir den Begriff mit Kernkraftwerken oder Atomwaffen in Zusammenhang.
Das radioaktive Gase auch in Wohnumwelt existieren und zu gesundheitlichen Schäden führen können, ist uns meist nicht bewusst.
So nehmen wir Radon und seine Zerfallsprodukte mit der normalen Atemluft auf.

Die finnische Tageszeitung Etelä-Suomen Sanomat warnte in ihrem Leitartikel am 28.04.2009, dass man in Finnland das Risiko und die Auswirkungen des Radongehaltes vielfach unterschätze.

Finnland gehört zu den Ländern mit der höchsten Radonkonzentration, kann man auf der Website des finnischen Amtes für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit nachlesen.
Der zulässige Wert für Radonbelastung liegt in Finnland bei 200 Bq/m3 für Neubauten und 400 Bq/m3 für bestehende Bauten.
Die durchschnittliche Radonkonzentration in finnischen Wohnungen beträgt nach Angaben von STUK 120 Becquerel pro Kubikmeter.
Wie Etelä-Suomen Sanomat schreibt, werden Radonmessungen von Gebäuden und Wasser regelmässig durchgeführt, aber nicht immer führe ein zu hoher Radongehalt gleich zu den notwendigen Konsequenzen und vielen Finnen seien so einer zu hohen radioaktiven Belastung ausgesetzt.

Jedes Jahr sterben in Finnland etwa 300 Menschen durch Verkehrsunfälle, aber die gleiche Anzahl auch an durch von Radon hervorgerufenen Lungenkrebs.
Der Warnung vor den Risiken im Strassenverkehr werde mehr Aufmerksamkeit geschenkt, meint das Blatt.

(04.05.2009 11.50 Uhr)

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