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Die Entwicklung des Internets bringt die Medienwelt in Bewegung. Immer mehr Menschen informieren sich online. Auch in Finnland gibt es diesen Trend. Dennoch gelingt es hierzulande manchen gedruckten Presseerzeugnissen ihre Leserzahlen auszubauen.
So berichtete zum Beispiel der Lapin Kansa in seinem Leitartikel am 5. März, dass es im letzten Jahr gelungen sei, die Abonenntenzahlen zu erhöhen.
Sieht man sich die am 25. April im Iltalehti veröffentlichte Liste mit dem Vergleich der Leserzahlen 2003 und 2008 der 16 grössten Printerzeugnisse Finnlands an, stellt man fest, dass drei von ihnen im genannten Zeitraum die Leserzahl der gedruckten Ausgabe steigern konnten:
Die grösste Steigerung konnte Maaseudun Tulevaisuus mit 19 Prozent und 53.000 neuen Lesern erreichen.
Der Zuwachs der Leserzahlen bei Pirkka um 8 Prozent bzw. 195.000 auf 2.691.000 muss nicht verwundern.
Pirkka ist das Kundenmagazin für die Inhaber der Plussa-Karte, einer in Finnland sehr verbreiteten Rabattkarte, und wird monatlich kostenfrei ins Haus geliefert. Die Ausgaben bestehen in der Regel nur aus einem sehr kleinen redaktionellen Teil. Neben zahlreichen Hinweisen auf Sonderangebote der beteiligten Unternehmen, gibt es vor allem Kochrezepte.
Die Anzahl der Leser der Papierversion des Iltalehti ist von 2003 auf 2005 um 9 Prozent auf 659.000 gestiegen. Nach Angaben des Blattes ist gleichzeitig die Zahl ihrer Onlinenutzer stark angewachsen.
Die stärksten Verluste an Lesern haben Apu (345.000), Seura (305.000) und Voi hyvin (291.000). Auch bei anderen Presseerzeugnissen sind die Verluste empfindlich.
So büsste der Helsingin Sanomat, die grösste finnische Tageszeitung, von 2003 bis 2008 145.000 Leser der Printausgabe ein.
Die Zeitung bleibt aber hinter Pirkka und der monatlichen Sonderhefte des Helsingin Sanomats das finnische Presseerzeugnis mit der grössten Leserschaft.
(01.05.2009 15.20 Uhr)
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