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Finnland gehört zu den Ländern in Europa mit hohen Lebensmittelpreisen.
Wie sich das konkret äussert, kann man gut anhand eines Preisvergleiches, den Iltalehti in der Wochenendausgabe 25./26. April 2009 anstellte, nachvollziehen.
Verglichen wurde der Preis für einen Einkauf von
beim Kauf in London, Dublin, Oslo, Stockholm, Berlin, Malaga, Paris, Prag, Tallinn, Athen und Helsinki.
Es ist sicher nur ein schwacher Trost für die Finnen und ihre Besucher, dass man für diesen Einkauf in Paris die grösste Summe Geld hinblättern muss. 43,64 Euro und damit 38 Prozent mehr als in Helsinki.
Dort mussten 31,62 Euro bezahlt werden.
Teurer als in der finnischen Hauptstadt war es auch in der norwegischen (29,8 Prozent teurer) und in der irischen (12,7 Prozent).
Die Preise im benachbarten Schweden wichen nur wenig von den finnischen ab. Der Einkauf dort kostete 32,33 Euro.
Am günstigsten war es bedingt durch den niedrigen Kurs des britischen Pfundes in London, 18,16 Euro.
Aber auch die Preisdifferenz zwischen Berlin und Helsinki erwies sich als gravierend.
In Berlin lag der Preis bei 20,84 Euro und war damit 34,1 Prozent niedriger als in Helsinki.
Mit einer vorgefassten Meinung der Finnen räumte der Preisvergleich zumindest teilweise auf. Lebensmittel im als Einkaufsziel beliebten Tallinn sind zwar günstiger als in Finnland, aber es gibt sie anderswo noch preiswerter. In Tallinn musste man für den Einkauf 24,05 Euro bezahlen.
Für den Kauf von Lebensmitteln in Finnland gab Iltalehti den Rat, die Kilopreise zu vergeichen, auf hauseigene Marken der jeweiligen Läden zurückzugreifen und grössere Packungen zu kaufen.
Dem wäre noch hinzuzufügen, dass es häufig in Läden ausserhalb der Hauptstadt günstiger ist, besonders dann, wenn sich ein Laden einer anderen Lebensmittelkette in unmittelbarer Nähe befindet.
Wer im Besitz einer Rabattkarte (Plussa oder S-kortti) ist, sollte zudem auf Sonderangebote der Betreiberverbände achten.
(03.05.2009 16.50 Uhr)
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