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In Finnland stehen die Ferien vor der Tür und viele Klassen nutzen die letzten Schultage für gemeinsame Ausflüge.
Die Schüler, die den gestrigen Tag im Helsinkier Zoo Korkeasaari verbrachten, erlebten ein seltsames Schauspiel mit eigenen Augen.
Klar war, dass wenn man in den Zoo geht, man auch wilde Tiere sieht.
Aber, ein Tier war etwas zu wild und gehörte nicht zu den Bewohnern des Zoos, der auf einer Insel liegt.
Es ein junger, etwa ein Jahr alter Elch, der an den Strand geschwommen war.
Seine Mutter hatte ihn verstossen, weil sie ein neues Junges hatte. Nun wollte er sich auf Korkeasaari ein eigenes Revier suchen, geriet aber wegen der vielen Besucher und der anderen Tiere in Panik, rannte ziellos herum, stiess auf Zäune, beschädigte Anlagen.
Das ist nicht ganz ungefährlich für Menschen, denn so ein Elch ist relativ gross und kann im schlimmsten Fall durch einen Huftritt einen Menschen töten.
Für die versammelten Schüler ging die Sache dieses Mal glimpflich aus. Niemand wurde verletzt, der Zoo wurde vorübergehend geschlossen.
Für den Elch endete die Episode weniger glücklich. Er musste aus Sicherheitsgründen erschossen werden.
Sein Fleisch wird nun von der Stadt in der Nähe des Flughafens versteigert und kann von Interessierten erworben werden.
Die Schüler jedenfalls hatten einen sehr ereignisreichen Tag und alles andere als einen öden Schulausflug.
(29.05.2009, 14.20 Uhr)
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