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Die Aufbereitung von Biomüll zu wiederverwertbaren Materialien dient dem Umweltschutz und ist im Interesse aller.
Was aber, wenn die Technik nicht so funktioniert wie sie eigentlich sollte und das ganze Verfahren sich immer mehr zu einem öffentlichen Ärgernis entwickelt?
Der Helsingin Sanomat berichtet am 29.05.2009 von einem derartigen Fall.
Auf der Müllhalde in Espoo Ämmänsuo ist eine neue Anlage zum Aufbereiten von Bioabfällen installiert worden.
Die Anlage hat 22 Millionen Euro gekostet und sollte für den Preis eigentlich ordentlich funktionieren.
Dem ist leider nicht so. Trotz im Garantierahmen ausgeführter Reparaturarbeiten gibt es immer wieder Ausfälle und dann
muss der übelriechende Biomüll der finnischen Hauptstadtregion per LKW ins über 100 km entfernt gelegene Forssa transportiert und in der dortigen Anlage aufbereitet werden.
Sollten die Probleme bis zum Jahresende nicht behoben sein, will die YTV über einen neuen Vertrag zur Müllverarbeitung nachdenken.
Mit Umweltfreundlichkeit und Ökologie hat die jetzige Praxis wohl eher wenig zu tun.
(29.05.2009, 10.40 Uhr)
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