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Helsinkis Stadtväter beweisen Mut, Optimismus und Zukunftsgewissheit.
Trotz leerer Haushaltskassen stossen sie ein grosses, neues Bibliotheksprojekt an.
In Helsinkis Zentrum wird viel gebaut. Wer es besucht, erlebt hautnah, wie das neue Musikhaus aus dem Boden wächst.
Es soll aber nicht der einzige bedeutende Kulturneubau der Hauptstadt bleiben.
Im Juni 2017, in dem Jahr, in dem Finnland den 100. Jahrestag seiner Unabhängigkeit begeht, soll das neue Bibliothekszentrum in Töölönlahti seine Eröffnung feiern.
Der Projektplan sieht Kosten von 69,9 Millionen Euro für eine Baufläche von 15.980 Bruttoquadratmeter vor.
Im Jahr 2011 soll für das Gebäude ein internationaler Architekturwettbewerb ausgeschrieben werden.
Man rechnet damit, dass täglich 5.000 Bürger die Bibliothek, die neben der Ausleihe auch die Möglichkeit für selbständiges Arbeiten bietet und moderne Lernumgebungen beinhaltet, besuchen.
Zur Bibliothek soll auch ein Event-und Bürgermarktplatz gehören, auf dem Interessierte eigene Projekte vorstellen können.
Für Touristen soll die Bibliothek neben Presseerzeugnissen, auch Informationen zu Helsinki und Beratung bieten.
Es verwundert nicht, dass ein derartiges Projekt auch auf Kritik stösst.
So wird das Timing bemängelt und die Befürchtung geäussert, dass das Grossprojekt kleinen Bibliotheken das Geld wegschnappt.
Bei aller verständlichen Kritik: Ist es nicht wunderbar, dass Helsinkis Stadtväter solche Träume haben?!
Quelle der Information
(09.06.2010, 23.45 Uhr)
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