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Die Aalto-Universität ist die jüngste finnische Universität.
Sie ist aus einem Zusammenschluss von drei Hochschulen des Hauptstadtgebietes (Handelshochschule, Kunsthochschule, Technische Hochschule) hervorgegangen und hat erst im Januar den offiziellen Lehrbetrieb aufgenommen.
Doch in der Studentenschaft der Aalto-Uni knirscht es bereits.
Ist bei der Zusammenlegung der Gelder der Studentenschaften der drei Hochschulen gemogelt und versucht worden, Geld beiseite zu schaffen?
Hat die Studentenschaft der Handelshochschule zu viel über kreative Buchführung gehört und 45 Millionen einer neuen Stiftung und einem Verein zufliessen lassen, um diese Gelder weiter nur für die eigenen Studenten nutzen zu können?
Es gibt Anzeichen, die dafür sprechen.
Dem Zusammenschluss der Studentenschaften der Hochschulen war ein zäher Streit um die Gelder vorausgegangen.
Die Handelshochschule hatte den Transfer der Gelder unter anderem durch ein Anwaltsbüro und eine Kommunikationsagentur vorbereiten und sich die Operation über eine halbe Million Euro kosten lassen.
Ende letzten Jahres hatten Vertreter der Einrichtung versucht, über 2.000 Dokumente, die die Transaktionen betrafen, zu vernichten.
Mitarbeitern der Studentenschaft der Uni war es gelungen, sie wiederherzustellen und lesbar zu machen.
Nun hat die Studentenschaft der Aalto-Universität (Aalto-Yliopiston ylioppilaskunta) eine Sonderprüfung des Wirkens der Studentenschaft der Helsinkier Handelshochschule (Helsingin kauppakorkeakoulun ylioppilaskunta) für die Jahre 2008-2009 beantragt.
Auch beim Verwaltungsgerichtshof sind mehrere Beschwerden in der Sache eingegangen.
Für den Frieden unter den Studenten und eine gesunde Lern-und Lehratmosphäre an der Universität ist die Klärung der Angelgenheit dringend notwendig.
Quelle der Information:
(19.06.2010, 18.30 Uhr)
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