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Auf den seiten des Vantaan Sanomat wird heiss darüber diskutiert, ob Vantaa eine Schiesstrecke braucht.
Die Argumente der Befürworter und Kritiker prasseln aufeinander.
Das finnische Sportgesetz verpflichte die Gemeinden, Freizeitmöglichkeiten zu schaffen. Das gelte auch für Schiessanlagen. Sie seien genauso vom Gesetz gedeckt wie Schwimmhallen oder Sportplätze argumentieren die einen.
Und sie geben zu Bedenken, dass es sicher einen Aufstand geben würde, wenn man den Eishockeyspielern sagen würde, sie müssten zu einem 70 km enfernten Übungsplatz fahren und das wäre nur jede 3. Woche möglich.
Für die Freunde des Gewehrschiessens in Vantaa sei das aber schon seit 5 - 6 Jahren Realität.
Man könne doch Steuergelder nicht für so etwas verschwenden, antworten die Gegner und halten es für unangemessen, Schiessen mit anderen Hobbysportarten zu vergleichen. Schliesslich seien Schusswaffen erlaubnispflichtig und verhältnismässig teuer.
Eine Schiessstrecke kann schon deshalb nicht im allgemeinen Interesse sein.
In anderen Landesteilen würden sich die Jagsvereine auch selbst um Schiessanlagen kümmern, ganz ohne Steuergelder.
Eine Schiessstrecke in Vantaa könne aber auch positive Auswirkungen haben, meinen andere.
Die sachliche Beschäftigung mit Waffen, auf dafür errichteten Anlagen würde zu mehr Sicherheit im Umgang mit ihnen beitragen.
Auch die Tatsache, dass viele Bürger mit Jagderlaubnis aus den Gemeinden in die Stadt Vantaa gezogen sind, kein eigenes Jagdland besitzen und irgendwie für die Jagdsaison üben können müssen, wird ins Feld geführt.
Vantaas Stadtväter werden bei den Löchern im Haushalt kaum die Möglichkeit haben, sich intensiv des Themas anzunehmen.
Ob es aber gut ist, einfach so Gras darüber wachsen zu lassen, ist eine andere Frage.
(28.06.2009, 16.00 Uhr)
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