- 14.2. Am Valentinstag ist Freundetag in Finnland - Unser Angebot für Finnland-Freunde- Das Summen des Sommers
Finnland-News Juni 2009: 10.06.2009

Das Summen des Sommers

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Summ, summ, summ

Auf Uutisvuoksi erklärt Juha Jantunen vom südkarelischen Allergie- und Umweltinstitut das Summen des finnischen Sommers.
Folgen wir seinen Erläuterungen.

Nicht alles, was im Sommer um uns herum summt, sind Mücken.
Aber sie geben wohl den für das menschliche Ohr unangenehmsten Ton von sich. Die Stechmücken finden ihren bevorzugten Platz auf der Haut.
Der letzte regnerische Sommer hat in der Natur viele Mückeneier hinterlassen, und so erwartet man einen durchschnittlichen Schnakensommer.
In Finnland gibt es etwa 40 Arten von Stechmücken. Aber nur die Weibchen stechen.

In der arktischen Tundra könnte ein unbekleideter Mensch fast 10.000 Stiche in einer Minute bekommen. Und wenn die Stechmücken dann ungestört fressen könnten, würde der Mensch in etwa zwei Stunden die Hälfte seines Blutes verlieren.

Wie Schnaken, haben auch Wespen, Bienen und Hummeln ihren Sommerflug begonnen.
Obwohl bisher nur wenig von stechenden Hummeln die Rede war, nimmt man an, dass es viele gibt. Das heisst für den obstbauenden Landwirt, dass die Pflanzen gut bestäubt.

Wir verwechseln Wespen, Hummeln und Bienen häufig. Dabei hat jeder Art ihre Besonderheiten.

Die Wespe ist am wenigsten behaart und sie sticht mit dem Sinn der Jagd. Eine Wespe kann mehrfach stechen. Der Stachel ist ihr Werkzeug.
Im Frühjahr fliegen mehr Wespen als im Herbst, da die Arbeiter und die Männchen spätestens im Oktober sterben und nur die Königin überwintert.
Für den Allergiker kann jedoch schon ein einziger Stich lebensgefährlich werden.
Ansonsten gelte: Je mehr man gestochen wird, desto wahrscheinlicher ist das Eintreten einer allergischen Reaktion, die individuell unterschiedlich verlaufen kann.

Bienen haben mehr Behaarung, sehen ansonsten aber aus wie Wespen.
Eine Biene sticht nur, um sich zu verteidigen. Sie stirbt beim Stechen nur, wenn sie in extremer Not zusticht.

Hummeln ähneln ein wenig einem schwarzen Wollknäuel. Sie stechen nicht so leicht.

(10.06.2009, 16.45 Uhr)

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