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Holzflössen. Ein auf der ganzen Welt seltener Anblick, aber nicht auf dem Saimaa-See in Finnland. Ein langsam voranschwimmendes Floss zieht immer die Blicke auf sich.
In diesem Sommer wird man wieder öfter Holzflosse auf dem Saimaa-See sehen können.
Stora Enso empfängt nach einigen Jahren Pause wieder Holz durch Flössen.
Als einen der Gründe dafür nennt Stora Enso das Versiegen der Holzlieferungen von jenseits der Grenze. Die Lieferungen über den Saimaa-Kanal aus Russland werden sich um etwa 50 Prozent verringern.
Holz wird vor allem auf den Vuoksi-Gewässern per Floss transportiert, sagt Matti Purhonen, Leiter des Flössereivereins Järvi-Suomi.
Das Gebiet der Vuoksi-Gewässer bietet so einen klaren Vorteil für die Zellulosefabriken in Imatra, Joutseno und Lappeenranta. Auch die Sperrholzfabriken in Ristiina und Punkaharju im südlichen Savo profitieren davon.
Es kristallisierte sich heraus, dass Flössen ein preisgünstiger Holztransportweg ist, auch wenn die Geschwindigkeit nur 2-3 km in der Stunde beträgt.
Die langen Transportwege sprechen für Flössen. Auch die Gefahr der Qualitätsminderung durch Insekten wird im Wasser verringert.
Wenn die Fabriken es aber eilig haben Holz zu bekommen, muss man es über Land fahren.
Die Holzgeschäfte im vergangenen Winter liefen nur schleppend. Dennoch blieben einige Reserven der holzverarbeitenden Industrie auf Grund ungünstiger Witterung für den Holztransport in den Wäldern liegen.
Diese Reserven werden nun abgebaut, insbesondere weil die Käufe aus dem Ausland sanken.
Holz wird jedoch nicht nur mit Flössen, sondern auch auf Schiffen transportiert. Über sie wird ca die Hälfte des Holztransportes auf dem Wasser abgewickelt.
(01.06.2009, 13.20 Uhr Quelle der Information)
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