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In Finnland hat die Heuernte begonnen.
Wussten Sie, dass die Finnen jeden Tag etwa vier Kilogramm Heu essen?
Natürlich nicht roh, sondern mittelbar. Schliesslich ist Heu ein wichtiges Tierfutter.
Die Qualität des Heus hat also einen Einfluss auf die Qualität von Lebensmitteln, auch wenn "pures Heu" als landwirtschaftliches Produkt nicht mehr so wichtig ist wie in vergangenen Jahren.
Wie wird das Heu nun hochwertig?
Dazu sagte Juha Seppänen dem Etelä Saimaa: "Gutes Futter erreicht man durch Genauigkeit. Besonders wichtig ist die richtige Erntezeit. Man muss genau wissen, wann die Inhaltsstoffe am wirkungsvollsten zur Geltung kommen."
Im Frühsommer wachse das Gras unglaublich schnell. Bekomme es viel Sonnenlicht, bedeute dies eine gute Qualität.
Richtige Trocknung und optimale Konservierungsflüssigkeit seien von grosser Wichtigkeit. Guter alter Timotei als Heusorte habe seinen Wert bewahrt.
Grasflächen werden alle 3-4 Jahren im Wechsel mit Getreide angebaut.
Auf etwa 29% der Ackerfläche in Finnland wachse Gras.
Heutzutage wird das Gras kaum noch getrocknet. Es wird mit einer Lösung konserviert. Dadurch gebe es auch die gefürchteten Schimmelpilze nicht mehr.
Statt auf romantisch aussehenden Holzpfählen wie in der Vergangenheit, wird das Heu heute in "Dinosauriereier", also in weissen Kunststoffballen sowie in Silos gelagert.
(25.06.2009, 14.10 Uhr, Quelle der Information: Esaimaa.fi)
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