In den Nachrichten 2009 blättern
| vor
| Nachrichten-Übersicht Juni 2009
| zurück |
| Finnland-News | Nachrichten-Archiv | Meist diskutierte Finnland-Artikel | Finnland-Kommentare | Finnland-Kurzmeldungen | Parlamentswahl 2011 | Finland-Presseschau | Klatsch aus Suomi |
| Arbeitsmarkt und Arbeitskampf | Armee und Landesverteidigung | Aussenpolitik | Bildung | Computer und Internet | Dies und Das | Energie | EU | Film | Finanzen | Gesundheit | Immobilien | Karelisches | Kinder und Jugend | Kirche | Klima | Kommunen | Kriminalität | Kunst | Kurioses | Land-und Forstwirtschaft | Management | Medien | Migration | Musik | Natur | Parlament | Politik | Polizei | Preise | Promi | Proteste | Recht | Society | Soziales | Sport | Steuerrecht | Strassenverkehr | Tabak | Tourismus | Umwelt | Verbraucher | Verkehrsmittel | Waffen | Wahlen | Wirtschaft und Industrie | Weihnachten |
Möwen begegnen einem in Hafenstädten und an Seen viele. Nicht nur in Finnland. Über 50 verschiedene Arten
gehören zu dieser Vogelfamilie.
Darunter auch die Heringsmöwe (Larus fuscus), die auf der in der Roten Liste gefährdeter
Arten der IUCN steht.
Die Vogelzugrouten und Navigationskenntnisse dieser Art werden bei einem Forschungsprojekt, das deutsche Geldgeber finanzieren, beobachtet. An dem Projekt ist auch die Region Nordkarelien beteiligt.
Zahlreiche Heringsmöwen in Finnland und Russland werden mit kleinen Satellitensender auf ihrem Rücken bestückt, mit deren Hilfe man die Wege der Vögel über Jahre verfolgen kann.
Die mit GPS ausgestatteten Möwen schreiben vier Mal am Tag ihre genauen Aufenthaltsorte auf. Die Sender nutzen Batterien, die mit Sonnenergie aufgeladen werden.
Hauptorganisator des deutsch-finnisch-russischen Gemeinschaftsprojektes ist das deutsche ornithologische Max-Planck-Institut in Radolfzell am Bodensee.
Im Mai-Juni wurden bereits Sender bei 25 in Finnland nistenden Vögeln installiert.
Die Wege der Möwen können über Google Earth unter satdata.kmz verfolgt werden.
(30.06.2009, 9.00 Uhr, Quelle der Information: Karjalainen)
Ihr Kommentar zum Artikel.
Wir freuen uns über Ihr Feedback.