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Finnland-News Juni 2009: 30.06.2009

Möwen-Beobachtung mit Satelliten

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Beobachtung von Heringsmöwen

Möwen begegnen einem in Hafenstädten und an Seen viele. Nicht nur in Finnland. Über 50 verschiedene Arten gehören zu dieser Vogelfamilie.
Darunter auch die Heringsmöwe (Larus fuscus), die auf der in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN steht.

Die Vogelzugrouten und Navigationskenntnisse dieser Art werden bei einem Forschungsprojekt, das deutsche Geldgeber finanzieren, beobachtet. An dem Projekt ist auch die Region Nordkarelien beteiligt.

Zahlreiche Heringsmöwen in Finnland und Russland werden mit kleinen Satellitensender auf ihrem Rücken bestückt, mit deren Hilfe man die Wege der Vögel über Jahre verfolgen kann.
Die mit GPS ausgestatteten Möwen schreiben vier Mal am Tag ihre genauen Aufenthaltsorte auf. Die Sender nutzen Batterien, die mit Sonnenergie aufgeladen werden.

Hauptorganisator des deutsch-finnisch-russischen Gemeinschaftsprojektes ist das deutsche ornithologische Max-Planck-Institut in Radolfzell am Bodensee.
Im Mai-Juni wurden bereits Sender bei 25 in Finnland nistenden Vögeln installiert.

Die Wege der Möwen können über Google Earth unter satdata.kmz verfolgt werden.

(30.06.2009, 9.00 Uhr, Quelle der Information: Karjalainen)

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