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Virtanen ist der am meisten verbreitete finnische Nachname.
Das wird sich aber bald ändern, wie Ilta-Sanomat vermutet.
Demnächst wird Korhonen der häufigste Familienname der Finnen sein.
Zu den bekannten Korhonens gehören Martti, noch Vorsitzender der Linken Partei, Johanna, Redakteurin, und Jarmo, Parteisekretär der Zentrumspartei.
Über diese drei gab in der letzten Zeit viele Berichte in den Medien.
Martti Korhonen möchte seit der herben Niederlage der Linken Partei als Vorsitzender ausscheiden.
Johanna Korhonen wurde als Chefredakteurin der Tageszeitung "Lapin Kansa" eingesetzt und angeblich weil sie in einer Beziehung mit einer Frau lebt, wieder entlassen. Sie hat bis dato vergeblich versucht, ihr Recht gerichtlich einzufordern.
Jarmo Korhonen wird als möglicher neuer Regierungschef genannt.
Laut Iltalehti gibt es in Finnland 23.716 Leute mit dem Nachnahmen Virtanen, das sind nur noch 81 mehr als mit dem Namen Korhonen.
Bei den Frauen ist Korhonen schon jetzt Nummer eins.
Seit 1836, als die ersten Statistiken angefertigt wurden, ist Virtanen der häufigste finnische Nachname.
Nach Virtanen und Korhonen folgen Nieminen, Mäkinen, Mäkelä, Hämäläinen, Laine, Koskinen, Heikkinen und Järvinen.
Zu Deutsch bedeuten die Namen: Flüsschen, Trockenes Gras; dann Kleiner Halbinsel, Klein-Berg, Bergiger Ort, einer der aus Häme stammt, Woge, kleiner Wasserfall, kleiner See.
Heikkinen kann nicht übersetzt werden, stammt aber vom Vornamen Heikki, zu Deutsch Henrik, ab.
(25.06.2009, 17.10 Uhr, Quelle der Information)
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