Finnland tut gut!   -  
Finnland-News Juni 2009: 27.06.2009

Keine Löwen - nur Bären in Ruokolahti

In den Nachrichten 2009 blättern
| vor | Nachrichten-Übersicht Juni 2009 | zurück |

Finland News nach Themenbereichen

| Finnland-News | Nachrichten-Archiv | Meist diskutierte Finnland-Artikel | Finnland-Kommentare | Finnland-Kurzmeldungen | Parlamentswahl 2011 | Finland-Presseschau | Klatsch aus Suomi |

| Arbeitsmarkt und Arbeitskampf | Armee und Landesverteidigung | Aussenpolitik | Bildung | Computer und Internet | Dies und Das | Energie | EU | Film | Finanzen | Gesundheit | Immobilien | Karelisches | Kinder und Jugend | Kirche | Klima | Kommunen | Kriminalität | Kunst | Kurioses | Land-und Forstwirtschaft | Management | Medien | Migration | Musik | Natur | Parlament | Politik | Polizei | Preise | Promi | Proteste | Recht | Society | Soziales | Sport | Steuerrecht | Strassenverkehr | Tabak | Tourismus | Umwelt | Verbraucher | Verkehrsmittel | Waffen | Wahlen | Wirtschaft und Industrie | Weihnachten |

Tiererlebnisse in Ruokolahti

Ruokolahti wurde vor etwa 15 Jahren bekannt, weil man dort einen Löwen gesehen hatte.
So fragwürdig das klingt, so wahr soll es aber sein:
Ein Löwe und ein Panther waren aus einem Zirkustransport per Eisenbahn jenseits der russischen Grenze geflüchtet.
Tiere interessieren sich wenig für Staatsgrenzen und so hat sich der Löwe auch in Ruokolahti auf finnischer Seite umgesehen.

Öfter als Löwen sieht man in Ruokolahti allerdings Bären. Richtige Bären.
Im Moment sind in Ruokolahti und Umgebung wohl zwei unterwegs.
Die schlimmste Begegnung mit einem Bären gab es im Juni 1998, als ein Bär einen Grenzlieutnanten tötete, der abends joggen war.

Die Polizei warnt auch heute vor Bären in der Gegend von Ruokolahti.
Singt laut Karaoke, meint sie.
Bären laufen normalerweise dort, wo sie auch sollen, nämlich im Wald. Spaziergänger aber sind auch dort unterwegs.
Üblicherweise meiden Bären Menschen. Aber…

Am Freitag (gestern) wurden der Polizei mehrfach Bären gemeldet.
Juha Nevalainen, einer der beim Spazieren vom Bären überrascht wurde, sagte im Nachhinein, dass der Bär nicht den Anschein erweckt hatte, vor Menschen Angst zu haben.
"Der Bär stand auf seinen Hinterbeinen, sah mich an und beschnupperte die Luft. Ich machte Krach für den Fall, dass ein anderer Bär in der Nähe wäre. Ich wusste nicht, ob der Bär mir folgen wird. Er war etwa 25 Meter von mir entfernt. Ich ging dann ganz ruhig und langsam rückwärts."

Soviel Besonnenheit sei allen Wanderern ans Herz gelegt, die in finnischen Wäldern plötzlich auf einen Bären treffen. Besonders aus Ostfinnland werden immer wieder Fälle von derartigen Begegnungen berichtet.
Es ist also gut, sich auf so eine mögliche Situation einzustellen.

(27.06.2009, 12.20 Uhr, Quelle der Information: Uutisvuoksi.fi)

Ihr Kommentar zum Artikel.
Wir freuen uns über Ihr Feedback.