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Auch im Geschäftsleben kann man mal daneben liegen.
Aber so?
Das Flaggschiff und Kronjuwel der finnischen Unternehmenswelt, die Lokomotive der finnischen Volkswirtschaft, Nokia, hat im Jahr 2008 eines seiner schlechtesten, denkbaren Geschäfte getätigt und das Wirtschaftsblatt Kauppalehti hierüber durch russische Quellen erfahren.
Im Mai 2008 schloss Nokia einen Vertrag mit dem russischen Unternehmen Delta über den Weiterverkauf von Mobiltelefonen auf dem russischen Markt.
Gute Sache, möchte man meinen.
Delta aber zahlte für die 62.000 von Nokia erhaltenen Mobiltelefone, deren Wert etwa 14 Millionen Euro betrug, nie.
Die Firma änderte ihren Namen und verschwand ganz vom Markt.
Die russischen Behörden, Polizei und Justiz haben die Untersuchungen eingeleitet, aber versprechen nicht, dass der Fall jemals geklärt werden kann.
Sie halten das Ganze für einen "Business-Streit".
Sollten die Täter gefunden werden, meint ein russischer Jurist, werden sie kein Geld haben.
Ein ärgerlicher Verlust, auch für einen Riesen.
(17.07.2009, 23.30 Uhr, Quelle der Info: Lapin Kansa)
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