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Zu den Traditionen, die man in Finnland in manchen Landstrichen pflegt, gehört auch die des heutigen Schlafmützentages.
Die letzte noch im Haus schlafende Person ist die "Schlafmütze". Sie wird mit Wasser geweckt, ins Meer oder den See geworfen.
Richtig zellibriert wird der "Schlafmützentag" im südfinnischen Naantali.
Dort wird alljährlich ein Prominenter zur Schlafmütze ernannt und am frühen Morgen ins Meer geworfen.
In diesem Jahr traf es den Regierungspräsidenten von Westfinnland Rauno Saari.
Er wurde unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung früh um 7 Uhr durch die Altstadt ans Ufer geführt und dem Meer übergeben.
Der Schlafmützen-Tag soll seinen Ursprung in der Legende des Heiligen Ephesus haben, der 200 Jahre lang versteckt in einer Höhle geschlafen hat, um sich vor Verfolgung durch den römischen Kaiser Decius zu schützen.
Erstmals wird der Schlafmützentag in Finnland in einem Kalender des Jahres 1652 erwähnt.
Dort ist als Datum der 27. Juni genannt.
Seit 1709 ist der 27. Juli der Schlafmützentag und er steht auch so im finnischen Kalender.
Zum heutigen Schlafmützentag erinnert die finnische Schlafunion an die gesundheitliche Bedeutung von ausreichendem Schlaf.
Nach ihren Angaben leiden in Finnland über 600.000 Menschen an Schlafstörungen.
Gerade im Strassenverkehr führe Müdigkeit zu erhöhtem Risiko und so seien 17-19 Prozent aller Unfälle darauf zurückzuführen.
(27.07.2009, 15.40 Uhr, Quellen: YLE, Naantali.fi)
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