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Steht der Erfolg einer Führungskraft in irgendeinem Verhältnis zu ihrem Alter oder anders gefragt, wie alt sollte eine Führungskraft sein?
Jari Sarasvuo ist Erfolgsautor, Trainer und Haupteigentümer von Trainer’s House, einem erfolgreichen finnischen Schulungsunternehmen.
In der Zeitschrift "Ruotuväki" hat er sich mit der Ausbildung von Führungskräften bei der Armee auseinandergesetzt und diese kritisiert.
Führungsaufgaben seien von einer derartigen Komplexität, dass man sie erst im Alter von 40 Jahren beginnen könne, zu verstehen.
Was man bei der Armee vermittle, seien in erster Linie organisatorische Fähigkeiten, die nur einen winzigen Aussschnitt dessen darstellen würden, was von einer Führungskraft erwartet werde.
Nach Sarasvuos Definition bedeutet Führung Sinngebung.
Eine Führungskraft muss erreichen, dass ihre Untergebenen genau das wollen, was er oder sie von ihnen erwartet.
Von Tiefenführung und daran anknüpfender inspirierender Motivation hält Sarasvuo eher wenig.
Es sei wichtig und richtig, Führung zu akzeptieren.
Iltalehti zitiert den Unternehmensberater mit den Worten: "Es stimmt einfach nicht, dass der Mensch besser als Subjekt, als als Objekt arbeitet. Es ist für einen 20-jährigen nicht risikolos, sich als König zu fühlen".
Führungspositionen erst mit 40?
Sicher eine Auffassung, die nicht von allen geteilt wird.
(09.07.2009, 16.50 Uhr, Quelle der Information: Iltalehti)
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