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Kinder-und Jugendbücher finnischer Autoren werden nicht nur von den Heranwachsenden in Finnland gelesen, sondern auch von ihren Altersgenossen in aller Welt.
Besonders grosser Popularität im Ausland erfreute sich finnische Kinder-und Jugendliteratur in den 1980er Jahren.
In der Zeit wurden 275 Bücher finnischer Autoren übersetzt.
In den 1990er Jahren waren es 146 Werke.
Favoriten waren damals die Emilia- und Jason-Bücher von Camilla
Mickwitz und die Aino- und Tomppa-Bücher von Christina Louhi.
In den späteren Jahren wurde es international ruhiger um finnische Kinder-und Jugendbuchautoren.
Von 2000-2007 wurden nur 66 Bücher in andere Sprachen übersetzt.
Nach der Flaute wächst das Interesse an den Werken finnischer Autoren jetzt wieder.
Vielleicht auch durch den Trubel nach der offen gezeigten Enttäuschung der Finnen im vorigen Jahr, bei der Entscheidung über das Ehrengastlandes der Leipziger Buchmesse 2011 gegenüber Island den Kürzeren gezogen zu haben und dank der kürzlichen Wahl Finnlands als Ehrengast der Leipziger Buchmesse 2014.
Zu den derzeit in viele Sprachen übersetzten Autoren zählen Sinikka und Tiina Nopol, deren Bücher in 12 Sprachen veröffentlich wurden und zum Beispiel auch in Japan viele Freunde haben.
Auch die Bücher aus der Feder von Timo Parvela wurden in 12 Sprachen herausgegeben.
Seine Ella Bücher sind besonders bei deutschen Kindern beliebt und stehen in der Amazon-Verkaufsrangliste weit oben.
"Ella auf Klassenfahrt" erscheint in der "Die Zeit" über zehn Wochen als Fortsetzungsroman.
(09.07.2009, 16.10 Uhr, Quelle der Information: Aamulehti)
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