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Während aus Deutschland und anderswo erste positive Nachrichten zur Exportwirtschaft kommen, muss Finnland eine traurige Bilanz des ersten Halbjahres 2009 ziehen.
Die Exportzahlen lagen 41 Prozent niedriger als im Jahr zuvor.
Laut Angaben der Zollbehörde wurden nur Waren für 3,4 Milliarden Euro exportiert.
Die Handelsbilanz blieb positiv mit einem Überschuss von 90 Millionen Euro, weil auch die Importe gingen.
Sie betrugen ca 3,3 Milliarden Euro.
Besonders stark sank der Export elektrotechnischer Produkte sowie der von Transport- und Verkehrsmitteln. Darüber hinaus schrumpfte der Export von Maschinen und Geräten, Papier und Karton sowie Eisen und Stahl.
Der Handel mit den EU-Ländern brach weniger ein als der mit anderen Ländern.
Der Export nach Russland brach um 60 Prozent ein, der nach China jedoch legte zu.
Nach Angaben des Statistischen Amtes Finnlands schrumpfte die Industrieproduktion auf allen Gebieten, durchschnittlich um 23,2 Prozent, in der Forst- und Holzindustrie sogar je um 28 Prozent.
Das finnische Finanzministerium sagte in seiner Konjunkturvorschau einen Rückgang von 18 Prozent voraus.
Wenn die Tendenz anhält, werden die Zahlen noch schlechter ausfallen, als vorhergesagt.
(12.07.2009, 22.30 Uhr, Quellen der Infornation: Helsingin Sanomat, Karjalainen)
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