- 14.2. Am Valentinstag ist Freundetag in Finnland - Unser Angebot für Finnland-Freunde- Wenn Bären in die Stadt kommen
Finnland-News Juli 2009: 25.07.2009

Wenn Bären in die Stadt kommen

In den Nachrichten 2009 blättern
| vor | Nachrichten-Übersicht Juli 2009 | zurück |

Finland News nach Themenbereichen

| Finnland-News | Nachrichten-Archiv | Meist diskutierte Finnland-Artikel | Finnland-Kommentare | Finnland-Kurzmeldungen | Parlamentswahl 2011 | Finland-Presseschau | Klatsch aus Suomi |

| Arbeitsmarkt und Arbeitskampf | Armee und Landesverteidigung | Aussenpolitik | Bildung | Computer und Internet | Dies und Das | Energie | EU | Film | Finanzen | Gesundheit | Immobilien | Karelisches | Kinder und Jugend | Kirche | Klima | Kommunen | Kriminalität | Kunst | Kurioses | Land-und Forstwirtschaft | Management | Medien | Migration | Musik | Natur | Parlament | Politik | Polizei | Preise | Promi | Proteste | Recht | Society | Soziales | Sport | Steuerrecht | Strassenverkehr | Tabak | Tourismus | Umwelt | Verbraucher | Verkehrsmittel | Waffen | Wahlen | Wirtschaft und Industrie | Weihnachten |

Vorsicht vor Braunbären!

In diesem Sommer kommen besonders aus Ostfinnland zahlreiche Meldungen, dass Bären in die Nähe menschlicher Siedlungen kommen.
Der Braunbär gehört zu Finnlands natürlicher Umgebung, aber er scheint zunehmend die Scheu vor Menschen zu verlieren.

Gestern tickerte wieder eine Bärenwarnung über die finnischen Fernsehbildschirme und erneut betraf sie Lappeenranta.

Ein Passant hatte am Freitagvormittag einen Bären in Richtung des Wohngebietes Kanavansuu schwimmen sehen. Er war schnell weggelaufen und hatte die Polizei informiert.
Die Polizei gab Alarm aus und bat die Bewohner möglichst nicht rauszugehen und wenn doch, dann draussen achtsam und vorsichtig zu sein.
Die Polizei versuche mit mehreren Hilfskräften, den Bären in seine Gefilde zurück zu bringen.

Kavansuu liegt etwa acht Kilometer von der Stadtmitte Lappeenrantas entfernt in Richtung Imatra.
Es gibt dort mehrere Wohnblocks, Reihenhäuser und zahlreiche Einfamilienhäuser.
Das Wohngebiet wurde bekannt durch die finnische Wohnungsbaumesse im Jahr 1999.
Kavansuu hat rund 1.500 Einwohner, es gibt eine Schule und einen Kindergarten.
Wie es der Name verrät, befindet sich das Wohngebiet am Anfang des Saimaa-Kanals, an der oberen Mündung zum Saimaa-See.

Die Polizei warnte ausdrücklich und was taten die Bürger?
Genau das Gegenteil von dem, was sie sollten.
Oberkommandant Matti Hirvonen bedauerte in den Medien das Verhalten der Menschen:
"Eine solche Warnung ist immer ernst gemeint."

Der Bär scheint nicht der einzige in der Gegend Lappeenranta zu sein.
Es sind schon mehrere gesichtet worden und auch diesbezügliche Meldungen bei der Polizei eingegangen.
So wurde gestern auch einer auf der Hauptstraße 6 in Joutseno gesehen, des weiteren einer in Hartikkala, das ebenfalls zu Lappeenranta gehört.
Man nimmt an, dass es sich dabei nicht um die gleichen Bären handelt.

Vorsicht ist also weiter angeraten, denn Bären sind wilde Waldtiere und keine süssen Teddys.

(25.07.2009, 19.40 Uhr, Quellen der Information: YLE, Etelä Saimaa)

Ihr Kommentar zum Artikel.
Wir freuen uns über Ihr Feedback.