Finnland tut gut!   -  
Finnland-News Juli 2009: 04.07.2009

Bär in der Innenstadt

In den Nachrichten 2009 blättern
| vor | Nachrichten-Übersicht Juli 2009 | zurück |

Finland News nach Themenbereichen

| Finnland-News | Nachrichten-Archiv | Meist diskutierte Finnland-Artikel | Finnland-Kommentare | Finnland-Kurzmeldungen | Parlamentswahl 2011 | Finland-Presseschau | Klatsch aus Suomi |

| Arbeitsmarkt und Arbeitskampf | Armee und Landesverteidigung | Aussenpolitik | Bildung | Computer und Internet | Dies und Das | Energie | EU | Film | Finanzen | Gesundheit | Immobilien | Karelisches | Kinder und Jugend | Kirche | Klima | Kommunen | Kriminalität | Kunst | Kurioses | Land-und Forstwirtschaft | Management | Medien | Migration | Musik | Natur | Parlament | Politik | Polizei | Preise | Promi | Proteste | Recht | Society | Soziales | Sport | Steuerrecht | Strassenverkehr | Tabak | Tourismus | Umwelt | Verbraucher | Verkehrsmittel | Waffen | Wahlen | Wirtschaft und Industrie | Weihnachten |

Bär fiel Joggerin an

Wer gestern kurz nach 20 Uhr in Finnland ferngesehen hat, konnte plötzlich ein merkwürdiges Piepen hören und auf dem oberen Bildschirmrand erschien ein rotes Band, das verkündete, dass in der Innenstadt von Lappeenranta ein Bär herumläuft.
Das ist das neue Warnsystem, das im ganzen Land bei solchen Fällen angewendet wird, in denen die Bevölkerung gewarnt werden muss.

Der Bär, der plötzlich aus dem Wald kam, hatte eine Joggerin angegriffen, als diese im Stadtteil Kasukkala ihre Runden lief.
Die Joggerin trug Verletzungen an der Schulter und am Kopf davon, ist aber ausser Lebensgefahr.
In Kasukkala sind im Laufe des Jahres öfter Bären gesichtet worden. In letzter Zeit sind diese immer mutiger geworden und haben sich immer näher an bewohnte Gebiete heran getraut.
Laut eines Augenzeugen ist der Bär nach dem Angriff in Richtung Innenstadt geflogen.
Der Bär wurde auch mit Hilfe von Hubschraubern gesucht. Die Polizei ging zudem von Tür zu Tür, um die Anwohner zu warnen, sich möglichst nicht draussen aufzuhalten.
Gegen 21 Uhr gab es dann Entwarnung.
Der Bär, eine Bärin, war gefunden und musste erschossen werden. Auch die beiden Jungen, die die Bärin bei sich hatte.

(04.07.2009, 0.40 Uhr)

Ihr Kommentar zum Artikel.
Wir freuen uns über Ihr Feedback.