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Die weltweite Wirtschaftsflaute scheint das Interesse von Nicht-EU-Bürgern an einem Finnlandbesuch nur wenig beeinträchtigt zu haben.
Über neunzig Prozent aller Visaanträge erreichten Finnland im Vorjahr aus Russland.
Das finnische Generalkonsulat in St. Petersburg konnte mit 546.000 Gesuchen eine Rekordzahl verbuchen.
Insgesamt sind die Visaanträge aus Russland jedoch leicht, um etwa ein Prozent zurückgegangen.
So sank die Zahl der Antragsteller in den finnischen Vertretungen in Moskau und in Petrosawodsk um jeweils 8.000.
Vergleicht man allerdings die Zahl aller Visabeantragungen für Finnland aus Russland mit 2005, hat sie sich annähernd verdoppelt.
Finnland ist (vor Italien: 430.000 Anträge) auch das Schengen-Land, für das Bürger Russlands am häufigsten Visa beantragten.
Viel zu tun hatte auch das finnische Konsulat in der ukrainischen Hauptstadt Kiew.
Dort gingen 11.075 Anträge auf Visa nach Finnland ein.
In den Vertretungen Suomis in Bangkok, New Delhi und Peking wurden jeweils über 5.000 Anträge bearbeitet.
Von allen Visaanträgen für Finnland wurden nur 1,4 Prozent abgelehnt.
Die höchste Quote negativer Bescheide betraf die fiinische Botschafz in Nigeria.
Quelle:
(19.01.2010, 23.20 Uhr)
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