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In Finnland sterben immer mehr Tier- und Pflanzenarten aus.
Laut Risto Sulkava, Direktor des Naturschutzbundes SLL, hat das Artensterben in Finnland inzwischen dieselbe Geschwindigkeit wie in den tropischen Regenwäldern erreicht.
Ein Grund sei neben dem Klimawandel auch der Rückzug der Waldflächen sowie die Entwässerung von Sümpfen, weshalb diese künftig gestoppt werden sollten.
"Der Klimawandel in Verbindung mit diesem Artensterben stellt den grössten Bedrohungsfaktor für die gesamte Menschheit dar", sagte Sulkava und forderte die Ausweisung von mehr Flächen als Schutzgebiete, da die bisherigen Flächen nicht ausgereicht hätten, um eine hinreichende Artenvielfalt zu gewährleisten.
Dem SLL zufolge sind über 1.500 Arten in Finnland vom Aussterben bedroht, darunter vor allem wirbellose Tiere sowie Gefässpflanzen.
Quelle:
(12.01.2010, 13.15 Uhr)
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