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Die finnische Staatsanwaltschaft hat Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichts Helsinki eingelegt.
Dieses hatte am Freitag einen Polizeikommissar freigesprochen, der in Zusammenhang mit dem Schulmassaker von Kauhajoki angeklagt worden war.
Der Polizist hatte kurz vor der Bluttat den Attentäter wegen dessen Auftritt mit Waffe im Internet verhört, ihm anschliessend aber nicht die Pistole abgenommen.
Die Angehörigen der Opfer fordern 800.000 Euro Schmerzensgeld, verlangen eine Verurteilung des Polizisten wegen Verstoaaes gegen die Dienstpflicht und sehen eine Mitschuld des Mannes an zehn der elf Todesfälle.
Bei dem Massaker am 23. September 2008 hatte der 22 jährige Matti Saari in einer Berufsschule zehn Menschen und anschliessend sich selbst erschossen.
Quellen:
(03.02.2010, 22.30 Uhr)
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