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Die Umwelt profitiere von der weltweiten Wirtschaftskrise.
Darin sind sich zahlreiche finnische Experten einig.
Auf den Strassen z.B. sei es durch die geringere Anzahl an LKW ruhiger geworden. Wie Reijo Prokkola von der finnischen Strassendirektion den Medien sagte, sei der Verkehr auf den Strassen seit der Krise Anfang der 90er ständig gewachsen und nun im Januar mit einem Minus von 2 bis 4 Prozent erstmals zurückgegangen.
Die Naturschutzoganisation hofft, dass die finnische Regierung die gegenwärtige Situation nutzt und mehr in die öffentlichen Verkehrsmittel investiert, als in den Ausbau des Strassennetzes.
Die Finanzkrise habe auch dazu geführt, dass die Haushalte sparsamer mit Energie umgehen. Nun sei es wichtig, die insgesamt güstigeren Werte auch zu halten, wenn die Wirtschaft wieder in Gang kommt.
Anmerkung finn-land.net: Ist diese Betrachtung nicht ein wenig zu einseitig? Wird dabei nicht aus den Augen gelassen, dass gerade in Zeiten der Rezession die Gefahr besteht, dass einplante Gelder für ökologische Projekte abgezogen und dort eingesetzt werden, wo sie vermeintlich dringender gebraucht werden?
Liefert die Meinung, die Umwelt profitiere von der Krise nicht auch Argumentationshilfe zur Vernachlässigung des Umweltschutzes in der Krise?
(19.02.2009)
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