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Die finnische Regierung kündigte gestern an, das Rentenalter in Finnland von derzeit 63 Jahren auf 65 Jahre anheben zu wollen.
Die Anhebung solle schrittweise über einen Zeitraum von 12 Jahren vor sich gehen und 2011 beginnen.
Begründet wurde dieser Plan mit der durch die globale Finanzkrise notwendigen Neuverschuldung des Landes.
Ministerpräsident Vanhanen sagte den Medien "Die Finanzkrise zwingt unser Land, Dutzende von Milliarden Euro Schulden zu machen. Die nationale Wirtschaft wird in den kommenden Jahren ein Defizit aufweisen. Wir können diese Rechnung nicht bezahlen, es sei denn, wir arbeiten alle ein wenig mehr."
Finanzminister Katainen betonte, es gehe darum, dass die Finnen so lange arbeiten, wie andere Völker im Norden auch.
Opposition und Gewerkschaften verurteilten umgehend diese Pläne.
So vertrat die Vorsitzende der Sozialdemokraten Jutta Urpilainen die Auffassung, dass die Regierung sich nur davor scheue zuzugeben, dass jetzt der falsche Zeitpunkt für teuere Steuererleichterungen sei und diese so kompensieren wolle.
Der Hauptverband der finnischen Wirtschaft bezeichnete die geplante Anhebung des Rentenalters als "logischen Schritt in die richtige Richtung".
(25.02.2009)
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