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Aktuelle Meldungen aus Finnland: 14.12.2009

Schwedisches Uran für finnische Atomkraftwerke

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Uran aus Schweden für finnische Atomkraftwerke

Wenn das kanadische Unternehmen Mawson Uran in Nordschweden abbaut, bezieht Finnland vielleicht demnächst Uran von dort.

Das kanadische Uranförderunternehmen "Mawson" will seine Suche nach Uran künftig auf die nordischen Staaten konzentrieren.

Einer Pressemitteilung von Mawson zufolge sollen hierzu Fundstätten in Nordschweden ausgebeutet werden, um von dort aus die schwedischen und finnischen Atomkraftwerke zu versorgen.
Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt, sich aufgrund juristischer Unsicherheiten von ähnlichen Plänen in Spanien zurückzuziehen.

In Schweden habe der Staat keine vergleichbaren Vorbehalte an den Tag gelegt, ausserdem achte man auf politische Kursänderungen und reagiere folglich auf Pläne des schwedischen Energiekonzerns "Vattenfall" zum Bau neuer Atomkraftwerke.

Mawson-Vorstandschef Michael Hudson erklärte, man werde auch die Entwicklung in Finnland genau beobachten.
So lägen mögliche finnische AKW-Standorte nicht weit entfernt.
"Finnland errichtet derzeit seinen fünften und bislang grössten Meiler. Zurzeit produzieren Schweden und Finnland 48 Prozent bzw. 26 Prozent ihres Strombedarfs aus Atomenergie, importieren aber bislang ihr Uran.
Mawson freut sich darauf, Skandinavien künftig aus eigenen Quellen zu versorgen", sagte Hudson.

Die nordschwedische Region Jämtland verfügt über grosse nachgewiesene Uranvorräte.
Allerdings wurden entsprechende Abbaupläne aufgrund von Protesten der Bevölkerung seinerzeit eingestellt.

Quellen:

(14.12.2009, 22.00 Uhr)

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